Sonntag, 11. März 2018

Mailing 11.03.2018
[OGPBW] Ergebnis Treffen 23.1. / OG-Gesetz BW zur Kommentierung u. mehr...


Liebe OGPBW-Freunde,

verzeiht die Latenz, momentan ist wirlich viel, insbesondere weil sich derzeit viele Fördermöglichkeiten für Kommunen zur Digitalisierung, Stadtentwicklung und Bildung ergeben, die es zu adressieren gilt. (nicht zuletzt auch Dank dem ganzheitlichen Blick der Stabsstelle digital@bw)

Ich starte übrigens – neben der halben Stelle im OB-Ref der Stadt Heidelberg – am 12.3. bei der Metropolregion Rhein-Neckar-GmbH im Bereich Digitalisierung.


INHALT

1) Letztes Treffen. Themenliste mit Priorisierung.
2) Aufruf zur Kommentierung der Änderung des E-Government-Gesetzes (Open-Data-Gesetz) bis 17.4.
3) Open-Data-Leitfaden BW
4) Koalitionsvertrag und OpenGov
5) Weiteres

Viele Grüße,
Oliver Rack


1 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Letztes OGPBW-Treffen

Wir hatten uns am 23.1. getroffen und über Themenfelder gebrütet, sowie welche davon priorisiert gehören.
Die Teilnehmer des Treffens haben diese dann  über Meetingsphere, moderiert von Jörn von Lucke, in ihrer Relevanz bewerten können. Nachfolgend die Ergebnisse.

Ich lasse diese erst mal zur Reflektion im Raum stehen, damit man sich gedanklich mit den Punkten auseinander setzt und bestenfalls selbst in ein Themenfeld hinein findet.

Spätestens beim nächsten Treffen sollten wir dann auch über sich daraus ergebende Maßnahmen und persönliches Engagement reden.

Ein Termin steht noch nicht fest. Vielleicht würde sich dies innerhalb der internationale Open Government Woche 07-12.Mai anbieten (s.u.)


Jörn von Lucke hat die wichtigsten
 
Top 10:
1
Übertragbarkeit von OpenGov-Lösungen sicherstellen, damit alle was davon haben
9,50
0,08

6
2
Mobilisierung der Akteure, die AK OGP BW aufbauen
9,33
0,11

6
3
Ansprechpartner und Thementreiber für Open Government in BW
9,17
0,09

6
4
Transparenzgesetz BW
9,00
0,12

6
5
Neuausrichtung und Konsolidierung der IT-Dienstleister als OGP Partner: Innovationen dauerhaft und nachhaltig platzieren
9,00
0,13

5
6
Stakeholder zur Finanzierung identifizieren, ansprechen und überzeugen: Land über Digitalisierungsstrategie oder Privatwirtschaft (SAP, BW-Stiftung, Breuninger, SKEW, Wüstenrot, Genossenschaftsbanken)
8,83
0,09

6
7
Skalierbarkeit von Open Government Lösungen einfordern, ruhig mal gemeinsam mit dem Land entwickeln und sich einer logischen Hierarchie unterwerfen, statt auf kommunale Selbstverwaltung zu beharren
8,83
0,11

6
8
Bewusstsein für OGP in BW schaffen, und inhaltliche OpenGov-Punkte auch auf die Landes-Agenda zu bringen
8,83
0,15

6
9
Vernetzung der Wissenschaftler um Open Government in BW
8,83
0,15

6
10
Aufbau eines Ökosystem Open Government als Ziel, von dem das Land BW wie die Kommunen im Land BW profitieren
8,80
0,12

5

Natürlich ist das ein erster Eindruck der Teilnehmer, aber es fasst wesentliche Ergebnisse der Diskussion zusammen.
Und es hilft uns als AK OGPBW, unsere begrenzten Kapazitäten und Aktivitäten auf das Wesentliche zu bündeln.

Die gesamten Dokumente gibt es hier:
http://oddrnh15.eu/ogpbw/OGPBW-180130-2_%20Workshop%20OGP%20BW.DOCX
http://oddrnh15.eu/ogpbw/OGPBW-180130-2_%20Workshop%20OGP%20BW.PDF
http://oddrnh15.eu/ogpbw/Stuttgart%20-%201922.jpg

2 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kommentierung e-Gov-Gesetz BW

Bis zum 17. April 2018, 17 Uhr kann man den Gesetzentwurf hier kommentieren.
Ganz unten habe ich zur schnellen Draufsicht den Teil zu Open Data hinein kopiert.

Erwartungsgemäß gehören die Kommunen etc.  aufgrund des Konnexitätsprinzip nicht zum Geltungsbereich.  Und für die Landesbehörden ist die Bereitstellung der Daten erst ab 2022 (!) verpflichtend:  "Mit diesem Gesetz wird außerdem die Grundlage für die verpflichtende aktive Bereitstellung von Daten der Behörden des Landes ab dem Jahr 2022 geschaffen."

Das Konnexitätsprinzip ermöglicht es Gebietskörperschaften, Aufwände die durch eine Gesetzgebung verursacht werden beim Gesetzgeber einzuklagen.  da die Bereitstellung von Daten von den Verantwortlichen als Aufwand, jenseits ihrer pflichtigen Aufgaben, gesehen wird ist hier der Gesetzgeber besonders vorsichtig. In Baden-Württemberg wird das Konnexitätsprinzip sehr beherzigt.

Das Konnexitätsprinzip und die allgemeine Subsidiarität liegen bleiern über unserer Verwaltungsstruktur und Innovationsfähigkeit der ÖV, gerade dort, wo ebenenübergreifende Harmonisierung von Prozessen und Standards erforderlich sind: die digitale und intelligente Vernetzung in Europa.

Das Transparenzgesetz von Rheinland-Pfalz greift da schon weiter: Es besteht ein Anspruch auf Bereitstellung von im Transparenzgesetz gelisteten Informationen und Daten bzw. Daten, für die ohnehin schon eine Veröffentlichungspflicht existiert. Der Geltungsbereich erstreckt sich immerhin auch auf die kommunale Ebene, diese wird jedoch von einem Teil der Veröffentlichungspflichten befreit. Aber: zumindest in Bezug auf Umweltinformationen ist dort auch die kommunale Ebene in der Verpflicht.

Aus dem TG von RLP:
"Darüber hinaus unterliegen vorbehaltlich der §§ 14 bis 17 die nachstehenden Umweltinformationen der Veröffentlichungspflicht. :
...
politische Konzepte sowie Pläne und Programme mit Bezug zur Umwelt,

Berichte über den Stand der Umsetzung von Rechtsvorschriften sowie Konzepten, Plänen und Programmen nach den Nummern 1 und 2, sofern solche Berichte von den jeweiligen transparenzpflichtigen Stellen in elektronischer Form ausgearbeitet worden sind oder bereitgehalten werden,

Daten oder Zusammenfassungen von Daten aus der Überwachung von Tätigkeiten, die sich auf die Umwelt auswirken oder wahrscheinlich auswirken,

Zulassungsentscheidungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben, und Umweltvereinbarungen sowie

zusammenfassende Darstellungen und Bewertungen der Umweltauswirkungen nach den §§ 11 und 12 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung in der Fassung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94) in der jeweils geltenden Fassung und Risikobewertungen im Hinblick auf Umweltbestandteile nach § 5 Abs. 3 Nr. 1.

Es gibt Juristen, die im Merkmal "Umwelt" weite Auslegungsmöglichkeiten für die Art der Daten sehen und somit eine Möglichkeit, Daten auch auf kommunaler Ebene in die Breitstellung zu hebeln.

GENERELL: Die nutzungsrechtliche Komponente von Open Data im Sinne der uneingeschränkten Nachnutzung ist ohnehin pauschal über das Informationsweiterverwendungsgesetz mit Geltungsbereich öffentlich rechtliche Stellen auf das gesamte Bundesgebiet ebenenübergreifend erfüllt – mit Ausnahme bestimmter Geodaten. Das Zugangsrecht ist über IFG und die LIFGs geregelt.
Es geht eigentlich im Wesentlichen immer nur um die proaktiven Bereitstellung der Daten in öffentlichen Netzen, die Schwierigkeiten macht – vor allem auf kommunaler Ebene.

Meine Meinung: Natürlich liegt der Entwurf weit hinter den Hoffnungen in Bezug auf die kommunale Ebene zurück.
Ich weiß auch nicht, warum immer Aufwände angeführt werden. Dateninfrastrukturen und eine allgemeine Datenhygiene in allen Fachbereichen sollte auch in den Kommunen Standard sein – die Öffnung selbst sollte dann nicht mehr ins Gewicht fallen. Qualität und Integrität und Aktualität können ja im Gesetz zugunsten der Kommunen entkräftet sein.
Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsziele und UNSDGs hätte ich wenigstens hinsichtlich Open-Data-Bereitstellung in diesem Komplex die Kommunen stärker in die Pflicht genommen, ebenso wie bei Umweltinformationen.


Dazu passt auch ein wenig mein Intro

Bei der zweitägigen Konfernez Innovation in Culture am Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien und ihm Ramen des EU-Projekts smARTplaces habe ich eine Key Note unter dem Titel "Audience Insights and Open Data" gehalten.

Hier mein Intro:

"Why deal with data? In continental Europe, we hate data! Data reveal our privacy. They reveal secrets and they make us measurable. Data become performance indicators and social scores. Data feed algorithms that manipulate us, yes, they want to question our intelligence. Data are strict, they are complicated, they are merciless. Data is the oil of the digital industrial complex, the tool of secret knowledge, an elite of mathematicians. Resist the beginnings!

So why the hell messing around with data?

It's as simple as it is inevitable: Data are human. A need for our human intelligence. We created them from the laws of nature. They are food and you need it. If tech does feed it, you should eat it!

So let's take the challenge and meet them positively, according to OUR (european) values - before others do so, following theirs.

May the Math be with you!"

DIE GROßENTEILS SELBSTERKLÄRENDEN SLIDES DAZU GIBT ES HIER
(bitte zur internen Verwendung, die Urheberrechte mancher Abbildungen sind ungeklärt)

Die Veranstaltung von zu smARTplaces war ohnehin, wie vom ZKM und dessen Korona gewohnt, hervorragend und interdisziplinär.

U.a. haben wir in einer Arbeitsgruppe diskutiert, ob man besipielsweise Museen eher "nur" als Prinzip begreifen muss, als Interfaces und als smart places; Orte im Raum des Zeitgeschehens und im Sinne von Wegkreuzungen, zu denen Ströme aus Information, Wissen, Haltung und Positionen oder Energie als Angebot der Vermittlung lediglich in die Schnittpunkte kuratiert werden, ohne den Anspruch auf die Wahrhaftigkeit; aber wohl als Verdichtung, Aufbereitung (Codierung) und Einordnung durch Forschung, Kunst und Sachverstand. Irgendwie verwandt dem Journalismus. Durchaus im cyber-physischen Raum.

Das hat durchaus viel mit der jetzigen Situation an Komplexität in Fragen zu Technikfolgen, Gesellschaft und Gouvernementalität zu tun.


3 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Open-Data-Leitfaden BW

Die kommunale Datenverarbeitung BW und die FH Ludwigsburg haben u.a. in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Landesbeauftragung Datenschutz und Informationsfreiheit sowie dem Städtetag BW einen Leitfaden für Open Data erstellt, der insbesondere in der Didaktik sehr gelungen ist.

Auf die rechtliche Situation der hart umkämpften Geo-Daten in Bezug auf Open Data (hier wird meist ein Geschäftsmodell von den verantwortlichen Stellen ins Feld geführt) wird jedoch leider nicht näher eingegangen.

"Auch  die  von  Gemeinden  erhobenen  Geodaten  (z.  B.  Kartendaten  mit  Gemarkungsgrenzen)  fallen unter  Open  Data.  Im  Gegensatz  zu  den  meisten  anderen  Open  Data  fähigen  Datensätzen,  wird  der Bereich  der  Geodaten  allerdings  bereits  in  einem  Großteil  aller  Kommunen  erhoben, regelmäßig  in einem Geo-Informations-System (GIS) aktualisiert und zudem veröffentlicht. Zum Komplex Geodaten und  ihrer  Bereitstellung  gibt  es  umfangreiche  rechtliche  Normen,  v.a.  die  Richtlinie 2007/2/EG  des Europäischen    Parlaments    und    des    Rates    vom    14.    März    2007    zur    Schaffung    einerGeodateninfrastruktur     in     der     Europäischen     Gemeinschaft     (INSPIRE)     und     die     daraus hervorgegangenen   nationalen   Umsetzungsgesetze,   u.a.   das   Landesgeodatenzugangsgesetz–LGeoZG BW. Aus diesem Grund und um sich vermehrt auf die anderen für Open Data relevanten und weniger  regulierten  Bereiche  konzentrieren  zu  können,  wird  das  Thema  der  Geodaten  in  diesem Leitfaden ausgeklammert."

Meine persönliche Meinung: So gut es gemeint ist, etwas mulmig ist mir bei der Zusammenstellung von "Low Hanging Fruits", weil dies für Open-Data-Muffel verlockend sein könnte, sich hierzu eine ungünstige Psychologie zu entwickeln, um das Thema Open-Data darauf einzugrenzen und es bei diesen zu belassen. Aber das ist nur mein ganz normaler Zweckpessimismus und sollte nicht überbewertet werden. ;)

Hier geht's zum Leitfaden.


4 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Open Government im Koalitionsvertrag

Jörn von Lucke und ich wurden von verschiedenen Seiten zu Input bei der Erstellung des Koalitionsvertrag gefragt.
Einiges von unseren Empfehlungen findet sich im KoaV wieder – wo auch immer letztlich der Impuls her kam.
Insgesamt wurde das Bekenntnis zur Open Government Partnership in diesem Agreement auch nochmal bekräftigt.
(Ich hatte am 7.2. schon Details geschickt)

Dazu gehören u.a. auch Open-Government-Labore, die gefördert werden sollen. Dies sollte von uns auch intensiv mitgedacht werden.

Michael Peters von OGN auf Bundesebene hat eine kleine Zusammenfassung geschrieben:
https://opengovpartnership.de/2018/03/open-gov-koalitionsvertrag/


5 <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Open Government Woche: 07. oder 8. Mai

In der Woche vom 07-12.Mai ist Internationale Open Government Woche. Das gründet auf dem Erfolg einer OG-Woch in Italien im Rahmen der OGP in 2017. Nun wurde das als internationale Bewusstseinsmaßnahme aufgegriffen.

Auf Bundesebene in Berlin überlegen wir mit dem BMI dahin gehend etwas zu planen, insbesondere mit der Politik als Adressat: Ziel: Öffentlichkeitswirksam, Politiker einbinden, Input für 2. NAP sammeln. Welche Inhalte sollen in den 2. Aktionsplan?

Call for Proposals OGP Summit 2018

Für den OGP Summit in Georgien (17-19.07.2018), kann man Proposals einreichen und sich da als Redner bewerben.
Ich für meinen Teil kann das nicht abdecken im Moment – dazu bin ich zu eingespannt.


--
Oliver Rack

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§ 10a
Offene Daten


(1) Die Behörden des Landes können Daten, die sie zur Erfüllung ihrer öffentlich-rechtlichen Aufgaben erhoben haben oder in ihrem Auftrag haben erheben lassen, zum Datenabruf über öffentlich zugängliche Netze bereitstellen. Ein Anspruch auf die Bereitstellung dieser Daten wird hierdurch nicht begründet.
Die Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten bleiben unberührt.


(2) Absatz 1 Satz 1 gilt nur für Daten, die
1. der Behörde elektronisch gespeichert und in Sammlungen strukturiert vorliegen, insbesondere in Tabellen oder Listen,
2. ausschließlich Tatsachen enthalten, die außerhalb der Behörde liegende Ver-
hältnisse betreffen und
3. nicht das Ergebnis einer Bearbeitung anderer Daten durch eine Behörde des
Landes sind.


(3) Abweichend von Absatz 1 Satz 1
entfällt eine Bereitstellung der Daten, wenn
1. an den Daten kein oder nur ein eingeschränktes Zugangsrecht nach
den Regelungen des Landesinformationsfreiheitsgesetzes oder anderen gesetzlichen Vorschriften besteht oder ein Zugangsrecht erst nach der Beteiligung Dritter bestünde,
2. die Daten ohne Auftrag der Behörde von Dritten erstellt und ihr ohne rechtliche
Verpflichtung übermittelt werden oder
3. die Daten bereits zur Weiterverwendung über öffentlich zugängliche Netze ent-
sprechend der in den Absätzen 5 bis 7 definierten Grundsätze bereit gestellt wer-
den


(4) Sofern Daten nach Absatz 1 Satz 1 bereitgestellt werden, erfolgt dies unverzüglich nach der Erhebung, sofern der Zweck der Erhebung dadurch nicht beeinträchtigt wird, andernfalls unverzüglich nach Wegfall der Beeinträchtigung. Ist aus technischen oder sonstigen gewichtigen Gründen eine unverzügliche Bereitstellung nicht möglich, sind die Daten unverzüglich nach Wegfall dieser Gründe bereitzustellen. Satz 1 und 2 gelten entsprechend bei Wegfall eines Hinderungsgrundes nach Absatz 3.  


(5) Die Daten werden unbearbeitet zur Verfügung gestellt, es sei denn eine Bearbeitung ist aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen erfolgt und eine Veröffentlichung der Daten wäre ohne Bearbeitung nicht möglich. Jede Bearbeitung soll in den Metadaten beschrieben werden.


(6) Die Daten werden grundsätzlich maschinenlesbar bereitgestellt. Sie sind mit
Metadaten zu versehen. Die Daten werden über Metadaten im Datenportal Baden-Württemberg erschlossen.


(7) Der Abruf von Daten nach Absatz 1 Satz 1 muss entgeltfrei zur uneingeschränkten Weiterverwendung der Daten durch jedermann ohne Pflicht zur Registrierung und ohne Begründung ermöglicht werden. Der Abruf von Daten nach Absatz 1 Satz 1 soll jederzeit möglich sein.


(8) Die Behörden des Landes sollen die Anforderungen an die Bereitstellung von Daten im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 bereits frühzeitig berücksichtigen bei
1. der Optimierung von Verwaltungsabläufen nach § 9,
2. dem Abschluss von vertraglichen Regelungen zur Erhebung oder Verarbeitung
der Daten sowie
3. bei der Beschaffung von informationstechnischen Systemen für die Speiche-
rung und Verarbeitung der Daten.


(9) Die Behörden des Landes sind nicht verpflichtet, die bereitzustellenden Daten
auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Plausibilität oder in sonstiger Weise zu prüfen.


(10) Das Innenministerium koordiniert die Bereitstellung der Daten durch die Be-
hörden des Landes in Abstimmung mit den zuständigen Ministerien.


(11) Die Landesregierung berichtet dem Landtag bis zum 31. Dezember 2023 und
darauf folgend alle zwei Jahre über die Fortschritte bei der Bereitstellung von Da-
ten als offene Daten. Die Landesregierung unterbreitet dem Landtag bis zum 31.
Dezember 2025 Vorschläge für die Weiterentwicklung der Regelungen der Absät-
ze 1 bis 10


Mittwoch, 7. Februar 2018

Mailing 07.02.2018
[OGPBW] Gute und traurige Nachricht

Liebe OGPBW-Freunde,

zuerst die gute:
Der KoaV ist Open Gov und OGP gewogen.

https://www.ndr.de/nachrichten/koalitionsvertrag228.pdf

6099 Wir stehen zu unseren Verpflichtungen aus der internationalen Open Government

6100 Partnership. Im Bereich „Open Data“ wollen wir erreichen, dass die Bundesregierung

6101 internationaler Vorreiter wird. Die entsprechende Veröffentlichung von Daten soll ent-
6102 sprechend dem Prinzip „Open by default“ Teil des täglichen Verwaltungshandelns

6103 werden. Der digitale Wandel der öffentlichen Verwaltung wird auch in der Aus- und

6104 Fortbildung und der Organisationsentwicklung vorangetrieben.

2015 Wir errichten eine E-Government-Agentur, die gemeinsam schneller als bisher für

2016 alle föderalen Ebenen Standards sowie Pilotlösungen entwickelt. Die Initiative För-

2017 derale IT-Kooperationen (FITKO) kann damit verbunden werden. Mit der Agentur

2018 wollen wir einen Think Tank einrichten, regionale Open Government Labore ermögli-

2019 chen und einen Incubator/Accelerator für innovative E-Goverment-Lösungen ansie-

2020 deln.


Die traurige:
Wash DC's OPen-Gov-Beauftragte Traci L. Hughes wurde nicht mehr neu ins Amt bestätigt.
Sie vermutet, weil sie sich für ungewünschte Anfragen durch FOIA (IFG) eingesetzt hat.
"D.C.’s open-government watchdog took her job seriously. Then she lost it."
Interessant das Interview mit ihr auf WAMU-FM


Viele Grüße,
Oliver Rack


--

Oliver Rack

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Freitag, 19. Januar 2018

Mailing 19.01.2018
[OGPBW] gentle reminder / Agenda 23.1. Treffen & mehr...

Liebe Freunde der Open Government Partnership Baden-Württemberg,

unten nochmal das letzte Einladungs-Posting mit einer aktualisierten Agenda für das nächste Treffen am 23. Januar als gentle reminder (bitte im Foodle eintragen):

Beste Grüße,
Ihr Oliver Rack


Die letzten Wochen sind wie im Fluge vergangen. Das Thema Open Government hat es dieses Jahr weit in das Agenda Setting geschafft – gerade im Hinblick auf die ko-kreative und transsektorale Digitalisierung hin zu holistischen und nachhaltigen Smart-Cities und allgemeiner gesellschaftlicher Kohäsion.
Die Rolle der öffentlichen Verwaltung könnte sich dabei zu einer Schlüsselrolle in Sachen Impuls, Rahmung und Koordination mausern, gerade in Bezug auf ihre Gemeinwesen-Genetik und insbesondere auf kommunaler Ebene. Das haben in den letzten Monaten etliche große und kleine Workshops und Ideations- sowie Iterationsprozesse, die wir, u.a. mit unseren Forschungs-Partnern Politics for Tomorrow, in Policy- u. Gov-Labs von Stuttgart (Morgenstadt/digital@bw) über Berlin (Digital-Design-Sprint, Wegweiser-Zukunftskongress Staat und Verwaltung), Paris (OECD) bis Brüssel (Joint Research Center) und einiges zwischendrin wie Mannheim (UN-Habitat Urban Thinkers Campus) und Heidelberg geleitet oder begleitet haben, unterstrichen.

Am 23. Januar ist ein nächstes Treffen für OGP-BW geplant. Die Führungsakademie Baden-Württemberg ist so zuvorkommend, uns einen Raum zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank an deren Präsidenten Ralph Bürk!

Es sammeln sich auch schon Veranstaltungstermine für 2018, die OpenGov adressieren oder damit assoziiert sind. Hierfür führen wir auf Bundesebene eine Liste für die Terminplanung der Akteure, die gerne angereichert werden darf.

Zudem haben wir für OGP-BW ein Start-Pad angelegt, das als Index für die weiteren Themen-Pads bzw. Protokolle etc. die Orientierung erleichtern soll und somit nur ein Lesezeichen erforderlich macht. Hier sollte besondere Sorgfalt walten. Es empfiehlt gelegentlich eine Sicherungskopie (über die zwei Pfeilchen am rechten oberen Rand) anzulegen.
Die Seite auf Bundesebene wird übrigens bald überarbeitet sein.


OGP-BW-Treffen

Zum nächsten OGP-BW-Treffen möchten wir am
Di, 23. Januar 2018, 15:00 - 17:30 Uhr
ins Moderationszentrum der Führungsakademie
Königstrasse 10a in Stuttgart
einladen

Das Moderationszentrum ist gerade einmal fußläufig 5 Minuten vom Hbf in der Fußgängerzone (Eingang um's Eck des Hauses). Da der Raum nur max. 15 Personen fasst, möchten wir Sie bitten, im Foodle des Deutschen Forschungs Netzes (DFN) Ihr Kommen oder Nicht-Kommen zu vermerken, damit wir uns rechtzeitig eine Lösung überlegen können, falls die Kapazität nicht ausreicht.
https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Weitere-Treffen-Arbeitskreis-Open-Government-Partnership-BW-59dda

Im Anschluss veranstaltet die FüAk um 18 Uhr einen informellen Workshops "Digitalisierung und Zivilgesellschaft", an dem noch eine Handvoll Interessierte von uns teilnehmen können. Daher auch bitte hier Daseinsbekundungen:
https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Workshops-Digitalisierung-und-Zivilgesellschaft-der-F-Ak-5a227
Mit dabei: zwei sehr profilierte Impulsgeber:
Frau Professor Claudia Neu, Universität Göttingen, Inhaberin des Lehrstuhl Soziologie Ländlicher Räume
Herrn Gerald Swarat. MA,  Leiter des Berliner Büros von Fraunhofer IESE, Experte für Smart Rural Aereas, Digitale Regionen (und auch Mitglied des OGP-Arbeitskreises auf Bundesebene)


VORSCHLAG AGENDA:


Zusammenfassung der letzten Wochen

Brainstorming Ziele von OGP-BW mithilfe von Meetingssphere das Jörn von Lucke dazu eingerichtet hat. Einerseits über Beamer, wer möchte kann sich in der Runde direkt mit seinem Laptop beteiligen.

Brainstorming zu weiteren Akteuren in BW, insbesondere aus der Zivilgesellschaft.

Brainstorming von Prozessen u. Initiativen zu denen OpenGov inhaltlich passt bzw. ein Instrument sein kann.

Definition von Tätigkeits- u. Themenfeldern, Wissensmanagement u. Themenpatenschaft AK OGP BW.


Themensammlung:

Allgemeine Dissimination von OGP-BW und OpenGov in BW, z.B. Vertretung auf Veranstaltungen, Medienarbeit
Kompendium Tools / Funktionen Beteiligung
Kompendium Tools / Funktionen ko-kreatives Arbeiten
Kompendium Open Data Low Hanging Fruits u. Open Data für Nachhaltigkeit zur klaren Orientierung.
Referentenentwurf Open Data Gesetz BW immer noch nicht zur Konsultation veröffentlicht.
Eine Agenda für Frankreich, Deutschland – grenzübergreifende Potenziale für OGP-BW
Europa, ENDERLEIN und Jean PISANI-FERRY
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/empfehlung-enderlein-pisani-ferry.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Entwicklung einer Organisationsform des Arbeitskreises, der Zusammenarbeit mit Regierungsorganisationen zulässt und kompatibel ist zu einer evtl. späteren Institutionalisierung. Auf Bundesebene wurde gerade das Memorandum of Understanding novelliert und stärker geöffnet (s.A.). Es gilt zu reflektieren, ob das für uns auch so in Frage kommt oder ob wir auch Vertreter der öffentlichen Verwaltung verstetigt mit einbeziehen.
Weitere Vorschläge können im Pad Agendas/Protokolle, erreichbar über das Start-Pad (s.o.) eingebracht werden.

Herzlichst,
Oliver Rack, Jörn von Lucke und Yasi Schneidt


Lesetips:

Etwas längere Stücke aber guter Stoff:

https://placesjournal.org/article/a-city-is-not-a-computer/

http://www.zeit.de/kultur/2017-12/smart-cities-google-sidewalk-labs-modellstadt/komplettansicht


#bea #beagate #BRAK
Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK)  Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA)

Harsche Worte finden auch mehrere IT-Experten, mit denen F.A.Z. Einspruch gesprochen hat: Die BRAK sei zwar nicht unmittelbar für die Programmierfehler im beA verantwortlich. Sie habe aber zu wenig Qualitätskontrolle zugelassen, Hilfsangebote außenstehender Fachleute abgelehnt und generell auf „security by obscurity“ gesetzt – also auf die Gewährleistung vermeintlicher Sicherheit, indem möglichst wenige Informationen über die innere Funktionsweise des beA öffentlich gemacht und möglichst wenige externe Stellen involviert wurden. Dieser Ansatz sei zum Scheitern verurteilt, weil er gerade die im Dunkeln lasse, die am ehesten zur Identifizierung und Lösung von Problemen beitragen könnten

http://einspruch.faz.net/recht-des-tages/2017-12-28/6208c7bddf86307fc1fd79733ddb6043/?GEPC=s5






--


Sonntag, 3. Dezember 2017

Mailing 03.12.2017
*(HINWEIS: Freikarten für Open!-Konferenz HEUTE (3.12.) noch bis 24:00 
Uhr per unten stehenden Code einlösen*

Sehr geehrte Freunde der Open Government Partnership,

die letzten Wochen sind wie im Fluge vergangen. Das Thema Open 
Government hat es dieses Jahr weit in das Agenda Setting geschafft – 
gerade im Hinblick auf die ko-kreative und transsektorale 
Digitalisierung hin zu holistischen und nachhaltigen Smart-Cities und 
allgemeiner gesellschaftlicher Kohäsion.
Die Rolle der öffentlichen Verwaltung könnte sich dabei zu einer 
Schlüsselrolle in Sachen Impuls, Rahmung und Koordination mausern, 
gerade in Bezug auf ihre Gemeinwesen-Genetik und insbesondere auf 
kommunaler Ebene. Das haben in den letzten Monaten etliche große und 
kleine Workshops und Ideations- sowie Iterationsprozesse, die wir, u.a. 
mit unseren Forschungs-Partnern Politics for Tomorrow 
<http://politicsfortomorrow.de/>, in Policy- u. Gov-Labs von Stuttgart 
(Morgenstadt/digital at bw) über Berlin (Digital-Design-Sprint, 
Wegweiser-Zukunftskongress Staat und Verwaltung 
<http://www.verwaltung-der-zukunft.org/strategie/offenes-regieren-als-voraussetzung-fuer-deutschlands-zukunftsfaehigkeit>), 
Paris (OECD) bis Brüssel (Joint Research Center) und einiges 
zwischendrin wie Mannheim (UN-Habitat Urban Thinkers Campus) und 
Heidelberg geleitet oder begleitet haben, unterstrichen.

Am *23. Januar* ist ein nächstes Treffen für OGP-BW geplant. Die 
Führungsakademie Baden-Württemberg ist so zuvorkommend, uns einen Raum 
zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank an deren Präsidenten Ralph Bürk. 
Yasi Schneidt hat die OGP-DE als Medienpartner für die Open!-Konferenz 
<https://www.openkonferenz.de/> am kommenden Mittwoch *(6.12.)* in 
Stuttgart ins Boot geholt – die veranstaltende MFG stellt Freikarten für 
die uns Akteure, unten steht wie. Vielen Dank!

Es sammeln sich auch schon Veranstaltungstermine für 2018, die OpenGov 
adressieren oder damit assoziiert sind. Hierfür führen wir auf 
Bundesebene eine Liste <https://pad.okfn.de/p/opengovtermine> für die 
Terminplanung der Akteure, die gerne angereichert werden darf.

Zudem haben wir für OGP-BW ein Start-Pad 
<https://pad.okfn.de/p/OGPBW_Start-Pad> angelegt, das als Index für die 
weiteren Themen-Pads bzw. Protokolle etc. die Orientierung erleichtern 
soll und somit nur ein Lesezeichen erforderlich macht. Hier sollte 
besondere Sorgfalt walten. Es empfiehlt gelegentlich eine 
Sicherungskopie (über die zwei Pfeilchen am rechten oberen Rand) anzulegen.
Die Seite <https://opengovpartnership.de> auf Bundesebene wird übrigens 
bald überarbeitet sein.

*Inhalt*

  * OGP-BW-Treffen
  * Open!-Konferenz und Freikarten für OGP-BW-Initiative
  * Konsultation der Kommission zur EU-Richtlinie Public Sector
    Information Re-Use (PSI-ReUse)
  * Kollaborationswerkzeuge für OGP-BW und generell


      OGP-BW-Treffen

*Zum nächsten OGP-BW-Treffen möchten wir am**
**_Di, 23. Januar 2018, 15:00 - 17:30 Uhr_**
**ins Moderationszentrum der Führungsakademie**
**Königstrasse 10a in Stuttgart**
**einladen*

Das Moderationszentrum ist gerade einmal fußläufig 5 Minuten vom Hbf in 
der Fußgängerzone (Eingang um's Eck des Hauses). Da der Raum nur max. 15 
Personen fasst, möchten wir Sie bitten,*bis zum 8. Dez. im Foodle des 
Deutschen Forschungs Netzes (DFN) Ihr Kommen oder Nicht-Kommen zu 
vermerken, damit wir uns rechtzeitig eine Lösung überlegen können, falls 
die Kapazität nicht ausreicht.*
https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Weitere-Treffen-Arbeitskreis-Open-Government-Partnership-BW-59dda

I*m Anschluss veranstaltet die FüAk um 18 Uhr einen informellen 
Workshops "Digitalisierung und Zivilgesellschaft"*, an dem noch eine 
Handvoll Interessierte von uns teilnehmen können. Daher auch bitte hier 
Daseinsbekundungen:
https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Workshops-Digitalisierung-und-Zivilgesellschaft-der-F-Ak-5a227
Mit dabei: zwei sehr profilierte Impulsgeber:
Frau Professor Claudia Neu, Universität Göttingen, Inhaberin des 
Lehrstuhl Soziologie Ländlicher Räume
Herrn Gerald Swarat. MA,  Leiter des Berliner Büros von Fraunhofer IESE, 
Experte für Smart Rural Aereas, Digitale Regionen (und auch Mitglied des 
OGP-Arbeitskreises auf Bundesebene)

VORSCHLAG AGENDA:

*Entwicklung einer Organisationsform des Arbeitskreises*, der 
Zusammenarbeit mit Regierungsorganisationen zulässt und kompatibel ist 
zu einer evtl. späteren Institutionalisierung. Auf Bundesebene wurde 
gerade das Memorandum of Understanding novelliert und stärker geöffnet 
(s.A.). Es gilt zu reflektieren, ob das für uns auch so in Frage kommt 
oder ob wir auch Vertreter der öffentlichen Verwaltung verstetigt mit 
einbeziehen.
Weitere Vorschläge können im Pad Agendas/Protokolle, erreichbar über das 
Start-Pad (s.o.) eingebracht werden.


    Zusammenfassung der letzten Wochen

    Evtl. Vortrag zu den OpenGov-Forschungsreisen von Jörn von Lucke
    bzw. von Jorge Machado Professor u. Koordinator des Co:Lab (Research
    Group) an Universität São Paulo. (tbc)

    Brainstorming zu weiteren Akteuren in BW, insbesondere aus der
    Zivilgesellschaft.

    Brainstorming von Prozessen u. Initiativen zu denen OpenGov
    inhaltlich dazu passt bzw. ein Instrument sein kann.

    Definition von Tätigkeits- u. Themenfeldern, Wissensmanagement u.
    Themenpatenschaft AK OGP BW.

        Allgemeine Dissimination von OGP-BW und OpenGov in BW, z.B.
        Vertretung auf Veranstaltungen, Medienarbeit
        Kompendium Tools / Funktionen Beteiligung
        Kompendium Tools / Funktionen ko-kreatives Arbeiten
        Kompendium Open Data Low Hanging Fruits u. Open Data für
        Nachhaltigkeit zur klaren Orientierung.
        Beurteilung Referentenentwurf Open Data Gesetz BW falls bis
        dahin schon/noch im Beteiligungsportal zur Verfügung.

    Diskussion Tools für Kommunikation u. Ko-Kreation


       >>> Open!-Konferenz und Freikarten für OGP-BW-Initiative

Open! Konferenz – für digitale Innovation am

_6. Dezember 2017 in Stuttgart einladen _

Bitte verwendet Sie folgenden Code:
O17#Open_Government_Partnership
für deine / eure Registrierung:
http://www.openkonferenz.de/tickets/vip-ticket/

Die Konferenz findet im GENO-Haus, unweit des Hauptbahnhofs statt.

Die OPEN! Konferenz 2017 nimmt sich dieses Jahr den Fragen zur Tragweite 
von KI und VR an. Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung 
und Kunst des Landes Baden-Württemberg, ist Schirmherrin der OPEN! 2017 
und unterstützt mit ihrem Ministerium die eintägige Konferenz. 
Veranstalter sind die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg 
und der Open Source Business Alliance e.V.
Programm:
Der Philosoph und Journalist Richard David Precht, die Wissenschaftler 
Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science an der ETH 
Zürich und Dr. Martina Mara, Medienpsychologin am Ars Electronica 
Futurelab in Linz, halten die Keynotes. In drei Panels werden folgende 
Themen diskutiert: „KI und Arbeit“, „KI und Kreativität“ sowie „VR und 
KI im Kultursektor“. Erfahrene Praktiker aus verschiedenen 
Fachrichtungen halten Vorträge, diskutieren und geben Einblicke in 
Veränderungen, die schon heute an Fahrt gewinnen. Lernen Sie die Zukunft 
kennen, tauschen Sie Meinungen aus, machen Sie mit bei einem Word Café 
und besuchen Sie den Showroom mit Beispielen für VR und KI, die es schon 
heute gibt.

Ein Besonderes Highlight wird die Präsentation der Ergebnisse des Open 
Culture BW Game Jam sein, den Yasi Schneidt geleitet hat.


      Konsultation der Kommission zur EU-Richtlinie Public Sector
      Information Re-Use (PSI-ReUse)

Die EU-Kommission führt derzeit *(bis 12. Dezember 2017) *eine 
planmäßige Konsultation zur Evaluation und Überarbeitung der PSI Reuse 
Richtlinie durch – jene Richtlinie, die Grundlage unseres 
Informationsweiterverwendungsgesetzes war und ist und eine wichtige 
Grundlage für Open Data des öffentlichen Sektors. Eine Überarbeitung 
steht in Aussicht, um Schwächen zu korrigieren. *ALSO EIN SEHR WICHTIGER 
VORGANG*

Zudem scheint das Thema Open Corporate Data im Raum zu stehen, um evtl. 
in die PSI Reuse aufgenommen zu werden, was auch in dieser Konsultation 
abgefragt wird.

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/5fdb6f7d-a6ef-47c4-9aeb-b56dd3ee4c32?draftid=245c2938-6f46-4786-b25e-ac25be6efcd6&surveylanguage=DE

*Es sollten so viele wie möglich als Privatperson oder für ihre 
Organisation an dieser Konsultation teilnehmen.*

Es ist wichtig, dass wir Brüssel in diesen Fragen unterstützen. Noch 
lange nicht ist Open Gov Data eine verbriefte Sache, erst recht nicht in 
Deutschland und schon gar nicht auf kommunaler Ebene.

Und es mehren sich bei mir Begegnungen mit Plattform-Anbietern, die bei 
den öffentlchen Verwaltungen damit werben, für die Verwaltungen mit 
deren Daten jene Erlöse zu generieren, die diese selbst nicht in ihren 
bisherigen Entgelt-Rechnungen als prosperierend darstellen können (siehe 
Entgelt-Studie BMI). Es versteht sich von selbst, dass diese Akteure 
keine Fürsprecher von Open Gov Data sind.


      Kollaborationswerkzeuge für OGP-BW und generell

Wir möchten Sie ermuntern, sich Zeit  für das erforschen und 
Ausprobieren von Kommunikations- und Kollaborationswerkzeugen zunehmen.
Einerseits weil diese Möglichkeiten eben genau auch ein elementarer 
Bestandteil von Open Government sein sollen, nämlich die Unterstützung 
ko-kreativer und intersektoraler Zusammenarbeit zwischen öffentlicher 
Verwaltung und Teilen der Zivilgesellschaft, andererseits weil wir als 
Flächen-Arbeitskreis im Arbeitsmodus stark auf diese Hilfen angewiesen 
sein werden.

Hier ein paar Kandidaten, dich wir in dem von Hr. Hofmann empfohlenen 
und in Deutschland gehosteten kollaborativen Mindmapping-Werkzeug 
angelegt haben:
https://app.wisemapping.com/c/maps/622167/public

Dabei sollten folgende Kriterien mitgedacht werden:

    Können diese, meist web-basierten, Anwendungen / Plattformen im
    Browser der OGP-BW-Akteure, insbesondere auf Seiten der öffentlichen
    Verwaltung geöffnet werden und zum laufen gebracht werden?

    Verlassen diese Daten der Kommunikation und Zusammenarbeit den Raum
    der EU oder nicht? Und erfüllen sie europäische Datenschutz-Maßstäbe?

    Sind die Angebote verschlossen und proprietär oder sind sie Open
    Source (offener Quellcode) oder zählen sie sogar zu Free and Libre
    Open Source Software (FLOSS)?

    Sind die Anwendungen von europäischen Unternehmen?

    Wie ist die User Experience (UX), also wie ist das Nutzererlebnis?
    Niedrigschwellig intuitiv in der Anwendung und übersichtlich gestaltet?

    Wie hoch sind die Kosten zur Nutzung?

    Sind die Anwendung sogar für Barrierefreiheit programmiert  im Sinne
    der EU Richtlinie "Barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen
    Anwendungen öffentlicher Stellen" aus 2016 bzw. WCAG?



Feedback u. Anregungen bzw. Erfahrungen und Alternativen:
Bitte in das Kollab-Pad eintragen – zu erreichen über das Start-Pad
https://pad.okfn.de/p/OGPBW_Start-Pad

Wir haben auch einen Konferenzraum per Telefon eingerichtet, falls 
dieser mal vonnöten, weil wir beispielsweise mal etwas schneller 
dezentral klären wollen, uns zu "Calls" verabreden oder jemanden zu 
einem Treffen telefonisch zuschalten wollen:
Einwahldaten:
Telefonnummer:  +49 30 868 757 757
Konferenzraumnummer:  1083509 #


Das wars fürs erste. Wir freuen uns auf Feedback und auf das Treffen im 
Januar oder bei der Open!-Konferenz.

Herzlichst,
Oliver Rack und Yasi Schneidt


-- 



*Oliver Rack *
Advisor and Rapporteur
https://lists.posteo.de/private/ogpbw/2017-December/000005.html

Dienstag, 14. November 2017

Mailing 14.11.2017

Sehr geehrte OGP-Freunde,

nur kurz:

Konrad Adenauer Stiftung veröffentlich Paper von Kuzev Pencho zur Open Government Partnership.
http://www.kas.de/wf/doc/kas_50652-544-1-30.pdf?171113091341

Heute klärt sich auch die Räumlichkeit für das nächste Treffen.

Viele Grüße,
Ihr Oliver Rack