Mailing 07.11.2018
Infos für MeetUp OGP im ZKM 8.11.
Liebe Freunde des Open Governments u. des Arbeitskreises Open
Government Partnership Baden-Württemberg,
ich freue mich, dass wir uns morgen (8.11.) im Karlsruher ZKM sehen,
um Vorschläge an Landes- oder Kommunalregierungen für das
Länder-Kommunen-Kapitel des kommenden Nationalen Aktionsplans zu
erarbeiten.
Unten finden sich wertvolle Tips und Informationen zur Einreichung
der Vorschläge.
Viele Grüße,
Olli Rack
OGN: Strategiegruppe gewählt
Auf Bundesebene wurde beim Open Government Netzwerk eine
Strategiegruppe installiert, um die Handlungsfähigkeit zu stärken –
gerade im Hinblick auf die gemeinsame Entwicklung des NAP mit er
Bundesregierung. Und ich freue mich, dass ich mit großem Zuspruch in
die Strategiegruppe gewählt wurde.
https://opengovpartnership.de/strategiegruppe-des-netzwerks/
OGPBW: Zum morgigen Open Gov Meetup im ZKM
ABLAUF
13 - 14 Uhr
Zusammenkommen
Begrüßung Oliver Rack
Grußwort Frank Mentrup, OB Stadt Karlsruhe
State of Open Government Jörn von Lucke, The Open Government
Institute Zeppelin Universität u. Open Government Network im Rahmen
von OGP Deutschland
Einführung in Open Government Partnership und Prozess Nationaler
Aktionsplan (NAP) durch Oliver Rack, Politics for Tomorrow und Open
Government Network im Rahmen von OGP Deutschland
14 Uhr
Vorstellung (á 5 Min) und Aufteilung der Sessions
14:30 - 15:30 Uhr
Sessions 1. Block
15:30 - 16 Uhr
Pause
16 - 17:00 Uhr
Sessions 2. Block
17:00 Uhr – 17:30
Destillieren und Zusammenfassen der Session-Ergebnisse
17:30 Uhr
Vorstellung Ergebnisse aus den Sessions (10 Min á 5 Min Vorstellung
/ 5 Min Q&A)
18:30 Uhr
Pause
19 Uhr
Offene Bühne für Initiativen aus Baden-Württemberg
Bisherige Einreichungen an Sessions bzw. potenziellen Vorschlägen
zu Verpflichtungen des Landes bzw. einer Kommune:
1) Open Gov Laboren definieren und typisieren, in BW kleines Netz
testen, evaluieren und im dann ausbauen und verstetigen
2) Soziale Innovation mit Open Gov entwickeln und verstetigen
3) Open Data für Nachhaltigkeitsziele UN (auch auf kommunaler Ebene)
bereitstellen
4) Nutzung Openstreetmap auf Behörden-Internetseiten anstatt Google
anordnen
5) Vorgehensmodell entwicklen und umsetzen für Rollout Open
Government in die baden-württembergische "Fläche", wie insbesondere
kleinere Kommunen und Landkreise
6) Hinweise auf Informationsfreiheitsgesetz auf jeder behördlichen
Internetseite im Land
7) Vorschlägen und Forderungen für Maßnahmen zur Förderung von Data
Literacy in breiteren gesellschaftlichen Gruppen
Verfahren Einreichung von zivilgesellschaftlichen Vorschlägen zum
2. NAP OGP
Im März 2018 unterbreitete die Koordinierungsstelle OGP der
Bundesregierung (damals noch Bundesinnenministerium, heute im
Bundeskanzleramt) dem IT-Planungsrat (ein Bund-Länder-Organ zur
Informationstechnologie) einen Vorschlag, ein Konzept zur Einbindung
von Ländern und Kommunen in den nationalen OGP-Prozess zu
entwickeln, insbesondere im Hinblick auf den 2. Nationalen
Aktionsplan OGP der Bundesregierung. Der Vorschlag wurde durch den
IT-Plr bei der 25. Sitzung vom 16.04.2018 durch den IT-Plr
angenommen.
https://www.it-planungsrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/Entscheidungen/25_Sitzung/21_I_OGP.pdf?__blob=publicationFile&v=2
https://www.it-planungsrat.de/SharedDocs/Sitzungen/DE/2018/Sitzung_25.html?pos=15
Der 2. NAP ist im Sommer 2019 fällig und muss beschlossen,
veröffentlicht und der OGP in Washington übergeben werden.
Aus Erfahrung bei der Entwicklung des 1. NAP braucht die
sorgfältige Entwicklung dessen in Zusammenarbeit mit
Zivilgesellschaft und in Abstimmung mit den betroffenen Ressorts
sowie dem nötigen Kabinettsbeschluss mindestens ein halbes Jahr.
Beim 1. NAP war noch keine subnationale Ebene einbezogen, was beim
2. NAP jedoch geschehen soll.
Ein konketes Konzept zur Einbindung von Länder und Kommunen ist uns
zwar noch nich bekannt aber das Bundeskanzleramt teilte mir mit,
dass Veröffentlichung und Übergabe des NAP im August 2019 und
Prozessbeginn im Februar geplant ist. Das ist m.E. mit Blick auf die
Beteiligung subnationaler Regierungen zeitlich sehr ehrgeizig, um
nicht zu sagen enorm knapp. Vor dem Hintergrund gilt es,
länderspezifisch Zuständigkeiten selbst zu definieren.
Hier weitere Infos dazu:
Historisches. So lange arbeiten wir schon an der OGP-Teilnahme
Deutschlands
https://fragdenstaat.de/anfrage/dokument-das-nichtteilnahme-an-opg-begrundet/7436/anhang/ogp120314bmi.pdf
Dokumente zu OGP
https://opengovpartnership.de/ressourcen/
1. Nationaler Aktionsplan OGP Deutschland
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/moderne-verwaltung/ogp-aktionsplan.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Ifoseite der Bureg zu OGP
https://www.verwaltung-innovativ.de/DE/Internationales/OGP/OGP_node.html
Zwischenbericht
https://www.verwaltung-innovativ.de/SharedDocs/Publikationen/Internationales/vorentwurf_selbstbewertungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Tips zur Einreichung:
Organisatorisch ist der IT-Planungsrat somit quasi beauftragt, den
Prozess zur Verbreitung des Aufrufs der Bundesregierung in den
subnationalen Ebenen und der Sammlung von Selbstverpflichtungen der
Länder und Kommunen für den 2. Nationalen Aktionsplan OGP der
Bundesregierung zu organisieren und ein Konzept vorzulegen.
Im IT-Plr sitzen die jeweiligen CIOs, als
Digitalisierungsbeauftragten, der Länder und beratend die Kommunalen
Spitzenverbände wie z.B. Deutschen Städtetag, Deutscher Städte und
Gemeindebund, Landkreistag, und somit auch ihre Landesverbände.
Ansprechpartner im Land Baden-Württemberg für Open Government ist in
Federführung das Innenministerium. Mitglied im IT-Plr ist der
CIO/CDO Stefan Krebs (auch Innenministerium). Ein Vorschlag für eine
Selbstverpflichtung des Landes sollte somit in der Anrede an das
Innenministerium als Federführung und gleichzeitig persönlich an
Ministerialdirektor Stefan Krebs gerichtet werden, also an
poststelle@im.bwl.de.
Am besten dann höflich ein Feedback wünschen und Hilfe bzw. weitere
Erläuterung anbieten.
Weiter wäre optional es gut, die Koordinierungsstelle des Open
Government Netzwerks unter der Adresse
info@opengovpartnership.de
und auch mich, als Koordinator des Arbeitskreises
OGP-Baden-Württember unter
oliverrack@posteo.de
mit dieser email an das Innenministerium als
Weiterleitung
zu versorgen.
Sollte eine Empfehlung sich nur an eine Kommune richten, ist es
ratsam direkt die Verwaltungsspitze, also die
(Ober-)BürgermeisterInnen zu adressieren, mit den oben genannten
Adressaten in Kopie.
ALLESAMT im Anschreiben mit Bezug auf die Entscheidung des
IT-Planungsrats in seiner 25. Sitzung vom 16.04.2018
https://www.it-planungsrat.de/SharedDocs/Sitzungen/DE/2018/Sitzung_25.html?pos=15
Weitere Adressaten, besonders aus Politik, mit in die
Adressatenleiste zu nehmen ist mit Vorsicht zu genießen und eher zu
meiden – die öffentliche Verwaltung fühlt sich dann eher gestresst.
Diesen Weg sollte man dann erst wählen, wenn man ignoriert wird.
Es empfiehlt sich,
vor dieser Versendung, die eigenen Reihen
bzw. andere Open-Government-Akteure zu Ergänzungen und Anmerkungen
zu konsultieren. Beispielsweise mit einer Umfrage wie mit Google
Forms oder schlicht einem
Etherpad
Gerne auch als mail über die mailingliste
ogpbw@lists.posteo.de
verbreiten, aber dann in einem Dokument diskutieren um die
Mailingliste und die Postfächer nicht zu sehr zu belasten.
Ein Vorschlag sollte auf eine, maximal zwei DinA4 Seiten passen und
ordentlich strukturiert sein. Weiterführende Informationen wie
Literaturverweise und Listen als Anlage zum Vorschlag.
Keine Prosa, sondern sehr sachlicher fast technischer Text.
Zentrale Fragen zur Entwicklung eines Vorschlags:
Einführung ins Themenfeld. Was ist der Scope, also die
Beschreibung Eures Themas/Empfehlung?
Ausgangsituation; wer, warum, wie, wann, wo?
Was GENAU ist Eure Empfehlung?
Wie GENAU kann diese umgesetzt werden?
Stakeholdermapping: Wer sind eure Bedarfsträger- und
Anspruchsgruppen, Profiteure und Funktionäre (z.B. Verbände), und
Zuständigkeiten (in der Verwaltung) die mit ins Boot müssen und
sich hinter Eure Empfehlung stellen, um durch aureichend kritische
Masse diese zu legitimieren?
WER ist aus Euerer Sicht regierungsseitig der richtige
Ansprechpartner (Ressorts, Abteilung, Gruppe, Referat; Kommune,
Amt, Abteilung; fachpolitische SprecherInnen der Fraktionen; lohnt
immer einen Blick auf die Organigramme der Ministerien
und der Fraktionen
zu werfen)
(Optional) Welche Ziele der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten
Nationen werden mit diesem Vorschlag adressiert oder berührt?
Ressourcen-Bedarf
- regierungsseitig
- auf Seiten der Zivilgesellschaft
Zeithorizont: Kurz-, mittel-, langfrsitig
>>> Benennt einen THEMENTREIBER und Kontakt.
HIER MUSTERVORLAGE FÜR AUSBUCHSTABIERUNG EINES VORSCHLAGS
https://pad.okfn.de/p/OGPBW_Mustervorlage_NAP-Vorschlag
1. Einführung in das Themenfeld
Unsere Vision bis 2030:
2. Konkreter Vorschlag zu einer Selbstverpflichtung des
Landes / der Kommune im Länder-Kommunen-Kapitel des 2.
Nationalen Aktionsplans im Rahmen der Open Government Prtnership
der Bundesregierung
3. Empfehlung für Umsetzung dieses Vorschlags
Roadmap (Kuz-, mittel-, langfrsitig)
Akteure zur Umsetzung
Bedarfe: Struktur, Kapazitäten (Kompetenzen u. Ressourcen
u. Fianzierung)
Vorschlag Messbarkeit / Erfolgskonrolle
4. Prozessmapping: Laufende Aktivitäten in diesem Bereich
von Bund, Ländern und Kommunen
5. Thementreiber der Zivilgesellschaft (Bürgerbeteiligung,
Zusammenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement)
6. Mitwirkende auf Seiten der Zivilgesellschaft
(Bürgerbeteiligung, Zusammenarbeit und Bürgerschaftliches
Engagement)
Im Rahmen des Stakeholdermappings identifizierte
Vereine/Personen, die vom Thementreiber der Zivilgesellschaft
angesprochen und eingebunden werden sollten
7. Thementreiber der Verwaltung:
8. Mitwirkende auf Seiten der Bundesverwaltung, der
Landesverwaltungen sowie Bezirken, Landkreisen, Städten und
Gemeinden
Prof. Dr. Vorname Nachname, Behörde, Gebietskörperschaft,
Emailadresse, Telefonnummer
9. Der Vorschlag zielt oder berührt folgende
Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und deren Unterziele
10. Weiterführende Literatur (idealtypisch: Open Access)
IN ETWA WEITERER ZEITPLAN ZUM NAP
November 2018, 8. Konferenz OGP Baden-Württemberg, Zentrum für Kunst
und Medien, Karlsruhe
November 2018, 17. und 18., Barcamp Offene Kommunen.NRW in Wuppertal
www.oknrw.de
21.11. smart country convention - Juristisce Hemmnisse gegenüber
Open Gov und Inovation
22.11. smart country convention - Open Government und Kommunen
23.-25.11. Erarbeitung von Vorschlägen mit Jugendlichen bei den
Webdays des BMFSFJ
13.-14. Dezember 2018, Morgenstadt Werkstatt, Fraunhofer IAO,
Stuttgart
Februar (Mitte) Ideen-Workshop Sammlung von Ideen / Clustering,
Bundesregierung u. Zivilgesellschaft
bis März (Mitte) Themensammlung Bundesregierung u. Zivilgesellschaft
parallel
März (Ende) 2019 Übergabe Empfehlungen für Bundeskapitel von OGN an
BKAmt
Über April: Verteilung der Empfehlungen in die Ressorts der
Bundesregierung und Beratung
innerhalb der Bundesregierung
Mai (Anfang) Dialogworkshop Bundesregierung und Zivilgesellschaft
Mai (über) Beratung innerhalb der Bundesregierung
Ende Mai Erstentwurf 2. NAP >> Konsultation Erstentwurf
Anfang Juni 2019 Ressorts-Abstimmung und Kabinettsbeschluss 2. NAP
OGP
Sommer 2019 ca. August Einreichung 2. NAP bei OGP in Washington