Montag, 17. Februar 2020

17.02.2020
Eckpunkte Fonds für Beteiligung BW / Bericht Treffen AK OGP-BW

Liebe Open-Government-Freunde,

seit Juli 2019 nehme ich am Runden-Tisch-Prozess "Fonds für Beteiligung Baden-Württemberg" (Schwerpunkt Inklusion) der Allianz für Beteiligung der Stabsstelle Zivilgesellschaft u Bürgerbeteiligung des Staatsministeriums teil. Ziel ist ein Eckpunkte-Papier zur Vorlage bei der Staatsrätin und beim Sozialministerium und zur weiteren Begutachtung/Ausarbeitung im Netz der Allianz für Beteiligung.
Über die verschiedenen Treffen konnte ich dazu beitragen, die Chancen der digitalen Welt für Beteiligung und Zusammenarbeit in diesem Prozess stärker zu akzentuieren - auch und gerade in Bezug auf eingeschränkte Menschen.

Das fügt sich gut mit unserem Vorchlag an die Landesregierung, einen Prozess zu einem Open-Government-Pakts Baden-Württemberg zwischen Land, Kommunen und Zivilgesellschaft anzustoßen und dem darin konkreten Handlungsfeld der digitalen Instrumente für Beteiligung und Zusammenarbeit. (siehe unten Bericht Arbeitstreffen AK OGP-BW beim LfDI BW)

Vor zwei Wochen habe ich bei diesem Runden Tisch zum FfB einen Workshop zur Vertiefung von Stichpunkten aus dem vorangegangenen Treffen im Bereich  "Praktische Tipps" für dieses Eckpunktepapier geleitet und bin nun beauftragt, zum Workshop ein Dokument aufzusetzen, das zusammen mit anderen Themenfeldern wie Finanzierung, Haltung, Fortbildung etc. in ein Gesamtdokument zusammengefasst werden soll.





Ich habe da mal etwas aufgesetzt (mit Dragon diktiert, bitte nicht auf Form achten) und u.a. den Aspekt der digitalen Instrumente für Beteiligung und Zusammenarbeit konturiert und mit Verweisen angereichert.  Ab morgen 18.2. wird es bei der Allianz für Beteiligung redigiert.

Falls jemand Zeit und Muße hat, für Anregungen einmal drüber zu schauen, bin ich für zeitnahe Rückmeldungen dankbar (Dokument ist kommentierbar)
https://docs.google.com/document/d/1-ZkntBFJJTnBcEhQs9rs-npEUibP2Bji95fHHuKO9LY/edit?usp=sharing

Viele Grüße und vorab Dank
Olli Rack




Bericht  

Arbeits- u. Strategietreffen Arbeitskreises Open Government Partnership Baden-Württemberg 
22. Januar 2020 wird es von 11 - 15 Uhr
in den Räumen des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg

Dokumente:


Einlader und Leiter
Oliver Rack, Open Government Netzwerk Deutschland, Open Government Partnership Baden-Württemberg 



Teilnehmer
Acimoivc, Ivan; AG Open Government Städtetag BW, Stadt Freiburg
Attmann, Josef; OK Lab Karlsruhe
Badakhshan Rad; Ali -
Bauer, Peter; Forum Agile Verwaltung
Baumgart Ludwig; bwgis (offene Geodaten in BW) entschuldigt
Brink, Stefan; Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit BW (zur Begrüßung)
Gollasch, Katja; Zeppelin Universität
Grullini, Sabine; Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit BW
Hölle, Timon; Metropolregion Rhein-Neckar
Klenert, Sven; Stadt Karlsruhe
Kozel, Alexander; Städtetag Baden-Württemberg
Mocek, Lukas; Sensor.Community
Schweizerhof, Malte; Urban Innovation - Stadt neu denken! e.V.
Wendt, Willi; Fraunhofer IAO
Zschiegner, Rajko; OK Lab Stuttgart
Krumtung, Andreas; Zeppelin Universität


Schriftführung:
Rebecca Frahry, privat (Stadt mannheim)



Adresse:
Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit BW
Königstraße 10 a, 70173 Stuttgart
Besprechungszimmer im 4. OG (BZ 4.17)



Zusammenfassung



Ziel ist des Treffens war es, 


  1. die aktuellen Aktivitäten in BW im Rahmen der Förderinitiative Open Government Labore des BMI und die darin liegenden Vernetzungspotenziale weiter zu konturieren und in die Zukunft zu denken 
  2. und zusammen mit dem Vorschlag des Open-Government-Pakts BW (wie in NRW), den AG Open Government des Städtetag BW und AK OGP-BW gemeinsam bei der Entwicklung des 2. Nationalen Aktionsplans als Verpflichtung des Landes BW erarbeitet hatten, bei der Landesregierung nochmals aktualisiert vorzulegen. 
  3. Außerdem sollte die dem Pakt-Vorschlag angehängte Roadmap weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden. 
  4. Indem beispielsweise eine erste konkrete und weit über Open-Government nutzbringende Maßnahme, nämlich die zentrale Bereitstellung oder Erreichbarkeit von digitalen Instrumenten zu Beteiligung, Wissensmanagement und Zusammenarbeit (inklusive Open-Data-Portal) als Dienst durch das Land sein (zB durch service-bw) formuliert, ausgearbeitet und dem Pakt-Vorschlag angehängt wird.
Was zB gerade kleinen Kommunen, dem Bürgerschaftlichen Engagement wie Bürgerinitiativen und Sportvereinen und letztlich der Arbeit in Open-Government (als eines der zentralen Merkmale dessen) auch im Sinne der Inklusion von physisch/zeitlich verhinderten Menschen zugute käme.


Im Ergebnis geht es nun darum


1) dem Angebot, zu versuchen, die genannte Aspekte in den Pakt-Vorschlag einzuarbeiten, was sich auch zu dem gesellt, dass wir diesen auf die Bedarfe des StaMi ohnehin etwas anpassen müssen u mE landespolitische u zeitgeistige Argumente stärker herausgearbeitet werden wüssten


2) Eine Bedarfsermittlung /-Erklärung aufgesetzt werden sollte, wenn es darum geht Land in Zusammenarbeit mit Kommunen, Zivilgesellschaft u Wissenschaft sowie weiteren Verbänden zur Bereitstellung von Strukturen wie Digitale Tools und Wissensmanagement / Best Practice in die Pflicht zu nehmen. Dazu sollten Bedarfsträger in Listen ermittelt werden, die diese Bedarfsermittlung auch mitzeichnen.
 Allem voran: das Treffen verlief nicht so wie in der Agenda geplant. Es gab neue Teilnehmer, mit denen man ist erst mal auf eine Verständnisebene kommen musste. Sie kam aus dem Bereich Open Knowledge Labs, und obwohl sie auf erfolgreiche eigene Projekte in den letzten Jahren zurückschauen können sind sie sehr von Erfahrungen die sie mit der regionalen öffentlichen Verwaltung von der Landesverwaltung gemacht haben nach ihren Aussagen sehr frustriert.


Beispielsweise hat es auch eine Zeit gebraucht Klarheit darüber zu verschaffen das Open Government Labore nicht zwingend Hackspaces oder Open Knowledge Labs sind.
Bezüglich des Pakt-Vorschlags gab es zu Beginn vereinzelte Kritikpunkte: zum Beispiel sei die Argumentation zu komplex und es entstand eine Diskussion darüber, ob man eher mit leuchtturmhaften Beispielen aus dem in und Ausland oder mit politischen und gesellschaftlichen Kontexten auf der theoretischen Ebene an das Land herantreten sollte. Auch war strittig ob das Dokument eher einen Buttom-Up oder einen Top-Down Ansatz vermitteln sollte. Man kann aber gemeinsam zum Schluss dass beide Ansätze vonnöten sind und vermittelt sein sollten.
Auch wurden Begriffe wie gesellschaftlicher Klimawandel kritisch reflektiert ob sie denn so begriffen würden wie sie gemeint sind.
In Summe wurde dann doch einhellig klar, dass es für Bad Baden-Württemberg sehr wichtig wäre und auch öffentlichkeitswirksam, wenn es gelingen könnte, die Open Government Labore und sonstige Open Government Aktivitäten zu vernetzen und zu koordinieren. Ein Teilnehmer, der über die letzten Jahre in einem Reallabor des BMBF geforscht hatte berichtete von signifikanten Verlusten von Synergie und Wissen, weil diese nicht hinreichend vernetzt seien. Es war klar dass dies eines der zentralen Themen des Pakts und eines Fahrplans sein müssten.
Auch die Form des Paktvorschlags wurde überdacht. Man kam zu dem Schluss dass der Vorschlag in verschiedenen Detailtiefen bzw. level of details organisiert sein müsste, beispielsweise mit Deckblatt, Liste, Volltext. Es gab auch den Vorschlag schlicht den oder die Adressaten zu befragen, in welcher Form sie diesen Vorschlag erhalten möchten.
Das ein Mindestmaß an Verbindlichkeit beim Thema Open Government und dessen Rollout vonnöten ist, wussten alle Beteiligten aus Erfahrung zu bestätigen. Daher eben der Pakt.
Mindestens genauso wichtig wie Ressourcen sei es eben Strukturen zu schaffen, beispielsweise das zur Verfügungstellen digitale Instrumente sowie eine koordinierende Stelle beim Land oder einer sonstigen landesweiten Institution.
Dabei könnte der Erfolg verschiedener Open-Formate beim Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe, die dort in den letzten Jahren praktiziert und erprobt wurden, ein geeigneter Aufmacher und Aufhänger für den Pakt-Vorschlag sein.
In Bezug auf die Konkretisierungsebene Bereitstellung digitaler Instrumente für Beteiligung und Zusammenarbeit kann man über ein, dass es sinnvoll wäre eines der Stakeholder Analyse vorzuschlagen und hierfür entsprechende Listen von potentiellen Bedarfsträgern weiland und Kommune sowie Gesellschaft allgemein in der Fläche Baden-Württembergs zusammenzustellen. Eine solche Analyse könnte beispielsweise eine Masterarbeit aus dem universitären Bereich sein.
Klar war aber auch, dass dies zusammen mit dem Land geschehen müsse und dass wir nun zunächst eine Interessensbekundung aussprechen müssen.
Auch sollte die derzeitige Situation bei Kapazitäten und bei der Personalgewinnung in der öffentlichen Verwaltung stärker in die Open Government Idee mitgedacht werden und gespielt werden.


Sensor.Community hat von Erfahrungen mt einer belastbaren und skalierbaren Kommunikationsplattform berichtet und angekündigt hierzu ein Dokument mit Beschreibung und den Features zu verfassen.



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Sonntag, 26. Januar 2020

26.01.2020
Handreichung Crowsourcing GD: Handlungsoptionen zum Umgang mit Crowdsourcing-Geodaten zur Nutzung innerhalb der Bundesverwaltung

Hallo zusammen,

eine weitere Aktivität in Verpflichtung 4 des 1. NAP im Rahmen der Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/moderne-verwaltung/ogp-aktionsplan.pdf?__blob=publicationFile&v=1
ist fertiggestellt:

Handlungsoptionen zum Umgang mit Crowdsourcing-Geodaten zur Nutzung innerhalb der Bundesverwaltung
https://www.imagi.de/SharedDocs/kurzmeldungen/Webs/IMAGI/DE/2019/crowdsourcing-geodaten.html;jsessionid=D7ED6B8D529A3EBF3B4414A64D15D8BC.2_cid295
(ich bevorzuge ja lieber den Begriff "crowdcrafting", klingt mE wertschätzender)

Gerne Feedback, ich wurde gebeten diese für das Independent Reporting der OGP zu kommentieren.

Viele Grüße
Olli Rack



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Freitag, 10. Januar 2020

10.01.2020
[OGP-BW] Arbeitstreffen OGP-BW beim Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit BW

Liebe Freunde des Open Governments in Baden-Württemberg,

am 22. Januar 2020 wird es von 11 - 15 Uhr ein physisches Arbeits- u. Strategietreffen von Open-Government-Akteuren aus BW im Rahmen des unseres Arbeitskreises Open Government Partnership Baden-Württemberg geben.

Adresse:
Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit BW
Königstraße 10 a, 70173 Stuttgart
Besprechungszimmer im 4. OG (BZ 4.17)

Anmeldung bitte unter:
https://www.oliverrack.eu/ogp-bw

Wir haben Platz für ca. 15 Teilnehmer.

Der LfDI Dr. Stefan Brink war so zuvorkommend, uns einen Raum in dessen Geschäftsstelle zu ermöglichen  - Sabine Grullini vom LfDI, die von Beginn an den AK OGP-BW unterstützt und bereichert, hat sich um die Terminmöglichkeiten gekümmert und wird teilnehmen - Herr Brink wird wahrscheinlich auch die Teilnehmenden kurz begrüßen können. Beamer und Laptop sind vorhanden, Getränke und Mittagessen organisiert LfDI BW.

Ziel ist es, die aktuellen Aktivitäten in BW im Rahmen der Förderinitiative Open Government Labore des BMI und die darin liegenden Vernetzungspotenziale weiter zu konturieren und in die Zukunft zu denken und zusammen mit dem Vorschlag des Open-Government-Pakts BW (wie in NRW), den AG Open Gov des Städtetag BW und AK OGP-BW gemeinsam bei der Entwicklung des 2. Nationalen Aktionsplans als Verpflichtung des Landes erarbeitet hatten, bei der Landesregierung nachzulegen. Immerhin hat uns schon Natalia Jaekel vom Staatsministerium mit einem zentralen LOI zu den OGL-Anträgen dankenswert den Rücken gestärkt.
https://drive.google.com/file/d/1ys6mTvwaswp5csc_jj49rQGYCXdFmTmw/view?usp=sharing

Außerdem soll die dem Pakt-Vorschlag angehängte Roadmap weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden. Beispielsweise könnte hier eine erste konkrete und weit über Open-Government nutzbringende Maßnahme die zentrale Bereitstellung oder Erreichbarkeit von digitalen Instrumenten zu Beteiligung, Wissensmanagement und Zusammenarbeit (inklusive Open-Data-Portal) als Dienst durch das Land sein (zB durch service-bw), was zB gerade kleinen Kommunen, dem Bürgerschaftlichen Engagement wie Bürgerinitiativen und Sportvereinen und letzlich der Arbeit in Open-Government (als eines der zentralen Merkmale dessen) auch im Sinne der Inklusion von physisch/zeitlich verhinderten Menschen zugute käme.
Dies ist auch für die wachsenden Bedarfe einer qualitativen und "professionelle" Zusammenarbeit zwischen Sektoren und in der Bürgerbeteiligung wichtig. Nach der "aufsuchenden" Beteiligung müssen wir nun auch tiefer in die "qualifizierte" Beteiligung kommen.

Ende Februar wird der globale Lenkungskreis der Open Government Partnership, das Steering Committee, in Berlin sich mit der Bundesregierung treffen. Ich plane dies als Anlass nehmen, den hochrangigen Vertretern der OGP anhand der Situation in Deutschland und am Beispiel der Entwicklung des letzten Nationalen Aktionsplans und Baden-Württembergs konkret darzulegen, welche Probleme es bei föderal verfassten Teilnehmer-Nationen geben kann und hinterfragen, ob dies in ihrem Sinne ist und ob diese Nationen gleichermaßen im Reporting "gewertet" werden können wie zentral verfasste Nationen.

Beispielsweise ist von den Teilnehmer-Nationen der OGP innerhalb der Europäischen Union (Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien, Schweden, (UK)) Deutschland das einzige föderal verfasste Land und somit sind zB auf der gesamten europäischen OGP-Landkarte auch die einzigen weißen Flecken, bei denen es keine Informationsfreiheit gibt in: Deutschland. (namentlich die Bundesländer Niedersachsen, Bayern und Sachsen.) Hier hat sich eine „Dreiklassengesellschaft“ etabliert: Länder ohne IFG, Länder mit IFG und Länder mit Transparenzgesetz. Und das ist nur eine Themenfeld von Open Government, bei dem starke Heterogenität in Deutschland auszumachen ist. Nach meinem Verständnis besteht somit die Gefahr, dass Deutschland deswegen als "Mogelpackung" in der OGP kritisiert werden könnte, wenn es nicht in Bälde einen geeigneten Mechanismus hierfür gibt oder für diese Besonderheit eine entsprechende Kennzeichnung im Reporting statt findet.
Ich habe früher das vergleichsweise lange Zögern Deutschlands an der OGP teilzunhemen immer mit dessen Gewissenhaftigkeit bei Entscheidungen verteitigt - Lösungen für die föderale Situation scheinen jedoch nicht hinreichend berücksichtigt worden zu sein.

Die einzig weiteren föderal verfassten EU-Mitgliedsstaaten Österreich und Belgien sind übrigens bislang nicht Mitglieder der Open Government Partnership - vielleicht macht man sich dort über die föderalen Mechanismen mehr einen Kopf. Vielleicht aber auch erhofft man sich in Deutschland durch die Bundesregierung ein Vorbild/Initial für die Länder (eigentlich kam dies einst aus NRW). Aber dann muss dieses Kalkül ab irgendweinem Zeitpunkt Wirksamkeit beweisen.

Mit der neuen Regierung hat Österreich zum Jahresbeginn übrigens die Prüfung einer Teilnahme an der Open Government Partnership in das Regierungsprogramm geschrieben.
https://www.dieneuevolkspartei.at/Download/Regierungsprogramm_2020.pdf
Rückblickend auf die bemerkenswerten Fortschritte bei E-Government und Open Data im föderalen System Österreichs der letzten Dekade wäre es interessant zu sehen, ob Österreich auch im Rahmen von OGP irgendwann einmal Deutschland überholt.

Ich freue mich auf unser Treffen.

Viele Grüße,
Olli Rack



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Dienstag, 17. Dezember 2019

17.12.2019
[ogpbw] Einladung zu "Kommunales Open Data und Datenjournalismus" am 29.01.2020


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie im Rahmen der Smart Government Akademie Bodensee zu einer Veranstaltung

| zum Thema  „Kommunales Open Data und Datenjournalismus  –  Wie aus sichtbaren Datenschätzen verständliche Narrative für Bürger werden“

| am Mittwoch, 29.01.2020,

| an der Zeppelin Universität (Seemooser Horn 20, 88045 Friedrichshafen)

einladen zu dürfen.

Für die internationale Veranstaltung konnten wir die Städte St. Gallen, Konstanz und Feldkirch sowie zwei ausgewiesene Experten aus dem Kontext des Datenjournalismus gewinnen:

| Michael Kreil, Datenanalyst und Datenjournalist, Berlin

| David Hilzendegen, Datenjournalist beim Südkurier, Konstanz

Agenda

08:30 Uhr

Ankunft der Teilnehmenden

09:00-12:30 Uhr

Offener Austausch zum Umsetzungsstand und zur Akzeptanz von Open Data Plattformen rund um den Bodensee

| Dr. Christian Geiger: Open Data Plattform der Stadt St. Gallen

| Eberhard Baier: Open Data Plattform der Stadt Konstanz

| Klaus Lingg: Open Data Plattform der Stadt Dornbirn

12:30-13:30 Uhr

Mittagspause

13:30-15:00 Uhr

Visueller Festvortrag von Michael Kreil:

„Open Government Data-Impulse eines Datenjournalisten“

15:00-15:15Uhr

Kaffeepause

15:15-16:30 Uhr

Podiumsdiskussion „Was benötigen Datenjournalisten eigentlich von Kommunen für ihre tägliche Arbeit?“

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Jörn von Lucke

| Dr. Christian Geiger, Chief Digital Officer der Stadt St. Gallen

| Michael Kreil, Datenjournalist aus Berlin

| David Hilzendegen, Datenjournalist aus Konstanz

16:30 Uhr

Get-together bei Getränken und Canapés

Am Vormittag findet der offene Workshop „Open Data Plattformen rund um den Bodensee“ im Rahmen des Interreg-Projekts Smart Government Akademie Bodensee statt. Der Workshop bietet den Rahmen, sich über den aktuellen Stand von Open Government Data auszutauschen und einige kommunale Ansätze aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diskutieren.

Am Nachmittag präsentiert Michael Kreil seine Visualisierungen und Eindrücke zum Thema „Open Government Data-Impulse eines Datenjournalisten“. Anschließend diskutieren Dr. Christian Geiger, Michael Kreil und David Hilzendegen in einer offenen Podiumsdiskussion mit dem Publikum.

Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.  Um vorherige Anmeldung über unser  Anmeldeformular  [https://www.zu.de/veranstaltungen/2019/smart-government-akademie-bodensee-2020.php]wird jedoch gebeten.

Mit freundlicher Unterstützung durch

Was ist die Smart Government Akademie Bodensee?

Die Smart Government Akademie Bodensee vernetzt länderübergreifend Erfahrungen und Wissen, um aktuelle Chancen und Herausforderungen der smarten Verwaltung von morgen gemeinsam zu nutzen. Das Projekt wurde von neun Städten und Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie vier Hochschulen gegründet. Es wird im Rahmen des  Interreg V-Programm [https://www.interreg.org/]s finanziell unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. Jörn von Lucke

Zeppelin Universität

zwischen

Wirtschaft Kultur Politik

Prof. Dr. Jörn von Lucke

Professor und Direktor

Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik

The Open Government Institute (TOGI)

Am Seemooser Horn 20

D-88045 Friedrichshafen | Bodensee

T +49 7541 6009 1471

F +49 7541 6009 1499

[joern.vonlucke at zu.de]

[http://togi.zu.de]

Kontakt

Zeppelin Universität gGmbH

The Open Government Institute | TOGI

Am Seemooser Horn 20

88045 Friedrichshafen

Tel:  +49 7541 6009 1471

Fax: +49 7541 6009 1499

[http://togi.zu.de]


https://lists.posteo.de/private/ogpbw/2019-December/000069.html

Montag, 2. Dezember 2019

02.12.2019
nachtrag - Digitale Infrastruktur für Open Government

Guten Morgen,

mit Blick auf Mobilität, Energie-Wende (Windräder / Strommasten) und Klima sind bei Land/Kommunen einiges an Beteiligungsbedarfen.
Dazu kommen zunehmend Bedarfe an intersektoralen Innovationsprozessen.
Bei den klassischen Beteiligungsexperten spielen jedoch die digitalen Möglichkeiten immer noch eine untergeordnete Rolle.
Das halte ich für einen Fehler in Bezug auf die Chancen bei digital in Bezug auf Informationsaufbereitung, Inklusion (eingeschränkte Personen mit Behinderung, Zeitnot, Desinteresse Wege auf sich zu nehmen), Strukturiertheit und Archivierbarkeit.  Wenn nun einige in BW ihr eigenes System aufbauen, besteht die Gefahr, dass diese in den Punkten Kapazitäten u nötige Popularität sowie durch Heterogenität in Nutzerführung und Authentifizierung nicht ausreichend tragfähig sind. Deswegen ist es wichtig, dass es einen Standard an Instrumenten mit Wiedererkennung gibt bzw. Infrastruktur zentral vorgehalten wird. Auch unter Gesichtspunkten von open-x-Prinzip. Hier sollte das Land federführen sein.
Dabei soll die physische Beteiligung und Zusammenarbeit nicht abgelöst sondern ergänzt werden und am Anfang beim Aufbau von Routinen zur Digital-Beteiligung werden die digitalen Instrumente so gut und oft es geht in den klassischen physischen Veranstaltungen als Tool eingebaut um diese zu erproben und zu erlernen - ähnlich wie die digitale Konto-Führung einst als Automat in der Bankfiliale mit Unterstütung der Bankmitarbeiter. Das ganze muss mit Kampgane flankiert sein.

Es braucht hier von uns einen klaren Auftrag an die Landesregierung, eine entsprechede Infrastruktur mit Lösungen für ihre eigenen Bedarfe und für andere vorzuhalten - hinterlegt mit den Bedarfsanmeldungen der großen Interessensvertretungen im Land.

Stakeholder/Kompetenzen in einer Vorbereitungsgruppe könnten zB sein


  • Staatsministerium Baden-Württemberg Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung > Beteiligungsprozesse
  • Staatsministerium Baden-Württemberg Abteilung I, Referat 17 > Normenscreening
  • Staatsministerium Baden-Württemberg Abteilung III > interministeriale u intersektorale Innovation
  • Allianz für Beteiligung > Beteiligungsprozesse
  • Innenminiterium Baden-Württemberg: Abt 5 Ref 52 E-Governmet und Open Government
  • Evangelische Landeskirche
  • Katholische Landeskirche / SPES katholisches Landvolk
  • Landessportverband
  • digitalakademie@bw / Fraunhofer IAO
  • OGP-BW
  • #ANDI-Netzwerk
  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Stadt Strasbourg
  • ICLEI
  • Metropolregion RN

Hierzu wäre eine Vorbereitungsgruppe wichtig, die die Bedarfe und jeweiligen bereits gewonnen Erkenntnisse und Kompetenzen nebeneinender legt und auch gemeinsam, die Lösungen evaluiert.


  • Sondieren von Zuständigkeiten, Bedarfsträgern und Kompetenzen sowie bereits bestehender Prozessen
  • Formulierung des Bedarfs mit einem Vorschlag zum Vorgehen an die Landesregierung
  • Prototypische Entwicklung eines Systems durch Land mit den Stakeholdern
  • Erprobung des Systems in unterschiedlichen Beteiligungs- und Zusammenarbeitsumgebungen
  • Implementierung zB im Zuge des Fonds für Beteiligung oder der Innovation-Labs.

Lassen sich zudem hier solche Aspekte rauslesen?: Demokratie Förderung des Bundes 20-24 - komplementär zu anderen Förderungen
https://www.demokratie-leben.de/fileadmin/content/PDF-DOC-XLS/Leitlinien/Leitlinien_Zweite_Foerderperiode/Foerderrichtlinie_Demokratie_leben__Projekte_Demokratiefoerderung__Vielfaltgestaltung__Extremismuspraevention_GMBl_barrierfrei.pdf
Stärkung der demokratischen Kultur

Das schein mir für den Jahresanfang ein schönes Projekt zu sein.

Viele Grüße u guten Wochenstart
OR

Liebe Freunde des Open Governments,

was mir persönlich in vielen Papieren, Projekten, Diskussionen zu Open Government nach wie vor zu kurz kommt sind die digitalen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Beispielsweise Werkzeuge für ko-kreative und inklusive Zusammenarbeit in Sozialmedien (im weiteren produktiven Sinne) wie zB Zusammenarbeit in Arbeitsdokumenten wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Mindmaps sowie Möglichkeiten der dezentralen Kommentierung und Priorisierung sowie Abstimmung von/über Entwürfe(n) oder Textbausteine(n) sowie das Verknüpfen zu Sekundärinformationen wie Dokumente und Daten(-Visualisierung) sowie Etherpads, Video- u. Fire-Chats. Vieles davon Dinge, die uns Google in exzellenter Art zur Verfügung stellt (wenn man Google in seiner Gänze kennt), was aber aus nachvollziehbaren Gründen bei vielen, insbesondere in der öV, grundsätzlich oder in langer Sicht vermieden werden soll. Nun hilft es aber nicht viel, Dinge einfach zu vermeiden (oder gar wegzuregulieren) und in jeweils geschlossenen Systemen zu produzieren, wenn zunehmend vernetzte Produktivität und Kreativität um uns herum auf solchen Strukturen, Effizienzen u. Komforts gründet.
Das Innovationszentrum der französischen Regierung hat das schon lange erkannt und unterstützt beispielsweise  https://framasoft.org/de/
genauso wie die französische Regierung aus Gründen der Souveränität einst den Verkauf der französischen (europäischen) Video-Plattform Dailymotion an Yahoo verhinderte.
Weitere Werkzeuge werden auch bei TosiT des Open Government Instituts der Zeppelin Universität gesammelt
https://www.tosit.org/
oder etwa auch in der OGP-Toolbox, die auch wieder von der französischen Regierung anlässlich des OGP-Summit in Paris (Beitritt von Deutschland) erstellt wurde.
https://ogptoolbox.org/de/
Fast alles ist davon Open Source und free Software (FOSS/FLOSS)

Doch irgendwär muss sich um den Betrieb solcher Instrumente kümmern.
Es wäre zu viel verlangt von Kommunen - gerade bei kleineren - die motiviert mit der Zeit gehen wollen und mit Bürgern, Wissenschaft und Wirtschaft denzentral und inklusiv ortsungebunden zusammen arbeiten wollen, diese Werkzeuge selbst zu implementieren und zu warten.
Es wäre ein wichtiger Schritt hier Leistungsstärke mit Motivation zu verknüpfen, und beispielsweise Land, Kommunen und weitere Akteure (zB Landeskirchen, NGOs) zur Entwicklung geeigneter Infrastruktur in Baden-Württemberg zusammen zu bringen und Zuständigkeiten, Bedarfsträgern und Kompetenzen sowie bereits bestehender Prozesse zu sondieren. Ich sehe da ein gutes Terrain für Baden-Württemberg sich im Thema Beteiligung und Open Government zu profilieren.


Ich sehe da auch inhaltliche Anknüpfung an das vom CDU-Parteitag frisch beschlossene Digtalcharta, insbesondere was das Open-X-Prinzip angeht.
https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/2019-09-30-digitalcharta-antragsfassung-mit-zeilennumerierung.pdf?file=1&type=field_collection_item&id=19580
Wir setzen auf das neue Paradigma Open-X und den Mut, den Staat als Servicegeber zu sehen.
Open-X wird dabei zum neuen Leitmotiv. Dafür notwendig sind offene Schnittstellen sowie Interoperabilität bei Software, Hardware, netzbasierten Apps, bei Vergaben, bei Daten und bei Wissen.
Deshalb gelten künftig für alle Digitalisierungsprojekte in Deutschland: Open APIs (Offene Programmierschnittstellen) und offene Standards werden primär bevorzugt. Gleichzeitig setzen wir stärker auf Open Source. Zugleich stellt Deutschland Daten des Staates, seiner Behörden und die von Tochterunternehmen als Open Data (mit hoher Datenqualität) über einen geeigneten Service zur Verfügung. Diese Offenheit verschiedener digitaler Komponenten wird als „Open-X“ bezeichnet.
Hierzu wollen wir eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern, um unterschiedliche Projekte auf unterschiedlichen föderalen Ebenen zu starten, zu testen und zum Erfolg zu führen. Es darf nicht sein, dass dritte, häufig nicht-europäische Staaten oder Unternehmen aus diesen Ländern nahezu alle Standards in der digitalen Welt setzen, nur weil sie schneller sind. Dazu ist die Nutzung der dezentralen Struktur unter gleichzeitig verstärktem, zentralen Monitoring und der Sicherstellung des Open-X-Prinzips von oberster Bedeutung. Mit der Innovationsplattform: D erreichen wir das.
Wir müssen daher in der Forschung und Wissenschaft das Open-X-Prinzip nicht nur verankern, sondern auch geeignete und anreizkompatible Transfersysteme erschaffen. In der Forschung müssen in den nächsten Jahren all jene Digitalisierungsprojekte Vorrang genießen, die mithelfen, die faktischen Standards unter Wahrung unserer europäischen Werte und freiheitlichen Grundprinzipien zu sichern und im besten Falle zu exportieren.


Auch das Gutachten der Bürgerräte kommt da zu eindeutigen Aussagen:
https://www.buergerrat.de/fileadmin/downloads/buergergutachten.pdf
Es müssen verständliche und neutrale Informationen auf verschiedenen
Kanälen verfügbar gemacht werden. ja: 156 nein: 1
Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie erfordern bundesweit
gleiche und geeignete Zugangsmöglichkeiten. ja:154 nein:3

Fühlt sich dahin gehend jemand angesprochen?
Weitere Anregungen?

Viele Grüße
Olli Rack

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Sonntag, 1. Dezember 2019

01.12.2019
Kommentierung Umsetzung 1. NAP

Ich nochmal mit einer Bitte von Hr Zinnbauer, der in Schweden ansässig und von der OGP beauftragt derzeit die Umsetzung des 1. Nationalen Aktionsplan Open Government Partnership der Bundesregierung im Rahmen des Independent Reporting Mechanism evaluiert und einen Bericht erstellt.
Er bat mich diese echt kurze Umfrage in die Runde zu geben.
https://dieter5.typeform.com/to/rN0PPx

Hier die Maßgabe der OGP dazu:
"The pre-publication comment period ensures that governments and civil society organizations have the opportunity to offer additional information, clarifications, and other evidence; however, neither party has veto power over any section of the reports. IRM researchers take into account pre-publication comments before finalizing the draft reports for publication. These comments will not be made public with the IRM report and can be considered confidential. During this period, the IRM retains the right to share copies of the draft report on an embargoed basis with experts in the country who can help to ensure the highest quality of reporting."

Ich habe des schnellen Überblicks zuliebe schon mal die Fragen aus der Unfrage unten an kopiert.

Feedback wird bis 7. Dezember benötigt. Ich habe meine Positionen bereits im Rahmen eines Interviews abgegeben.

VG
Olli Rack

Hier der eigene 1. NAP Abschlussbericht Bureg
https://www.open-government-deutschland.de/resource/blob/1591050/1685574/7bfe61b854db0f62425295d29847224e/vorentwurf-abschlussbericht-data.pdf?download=1

Weiter hilfreich dabei: Open Data Fortschrittsbericht der Bundesregierung
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/141/1914140.pdf

Und hier auch der 2. NAP
https://www.open-government-deutschland.de/resource/blob/1591050/1667952/0b5cd9bf8721236ea95d23afc920a455/zweiter-nap-data.pdf?download=1


Wie waren Sie (als Einzelperson oder als Organisation) im 1. nationalen Aktionsplan der OGP in Deutschland engagiert?

Falls Sie sich nicht beteiligt haben, könnten Sie noch kurz erklären, wieso nicht. Was müsste passieren, dass Sie sich in Zukunft im OGP Prozess engagieren würden? Sie können dann gerne zur letzen Seite durchklicken und die Antwort abschicken, für die ich mich sehr herzlich bedanke.
Fuer alle anderen: bitte gehen Sie weiter zur nächsten Frage

xxxxxxxxxxxx

Konnte man den Stand der Umsetzung des Aktionsplanes gut mitverfolgen? War die Kommunikation von Seiten der Regierung diesbezüglich gut? Gab es ausreichend Gelegenheit, Feedback und Empfehlungen für Nachbesserungen zu formulieren und in den Umsetzungsprozess 2017-2019 einzubringen? Hätten Sie Verbesserungsvorschläge für das Umsetzungsformat des OGP Aktionsplanes?

xxxxxxxxxxxxxxx

Sehen Sie die Verpflichtungen des ersten Aktionsplanes, die in ihren Arbeitsbereich fallen, als erfüllt an?

xxxxxxxxxxx

Jenseits der direkten Verpflichtungserfüllung, können Sie weiterführende konkrete Ergebnisse und/oder tiefergehende Wirkungen der Umsetzung erkennen?
[z.B. erweiterter Teilhaberkreis, neue Mitwirkungsmöglichkeiten, Veränderungen in der Verwaltungspraxis… - wenn möglich, bitte Verweise zu konkreten Materialien/Statistiken anfügen]

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Welchen Mehrwert hat die Teilnahme Deutschlands am 1. Aktionsplan für Ihren Themenbereich / Ihre Arbeit generiert?

xxxxxxxxxxxxxxxx

Haben Sie (Ihre Organisation) sich auch aktiv in die Diskussion / Erstellung des 2. Deutschen OGP Aktionsplanes eingebracht?
Falls Sie sich nicht beteiligt haben, könnten Sie noch kurz erklären, wieso nicht. Sie können dann gerne zur letzen Seite durchklicken und die Antwort abschicken, für die ich mich sehr herzlich bedanke.
Fuer alle anderen: bitte gehen Sie weiter zur nächsten Frage

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Sind sie zufrieden mit dem Konsultationsprozess fuer den 2. Aktionsplan? Wurde das Prinzip der Ko-Kreation zwischen Regierung und Zivilgesellschaft erfuellt?

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Sind Sie zufrieden mit den formulierten Verpflichtungen? Warum/warum nicht? Welche finden Sie besonders gut oder schlecht?

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Haben Sie noch weitere Anmerkungen zur OGP oder zu diesen Fragen?
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Oliver Rack

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Open Gov & General Affairs

01.12.2019
Digitale Infrastruktur für Open Government

Liebe Freunde des Open Governments,

was mir persönlich in vielen Papieren, Projekten, Diskussionen zu Open Government nach wie vor zu kurz kommt sind die digitalen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Beispielsweise Werkzeuge für ko-kreative und inklusive Zusammenarbeit in Sozialmedien (im weiteren produktiven Sinne) wie zB Zusammenarbeit in Arbeitsdokumenten wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Mindmaps sowie Möglichkeiten der dezentralen Kommentierung und Priorisierung sowie Abstimmung von/über Entwürfe(n) oder Textbausteine(n) sowie das Verknüpfen zu Sekundärinformationen wie Dokumente und Daten(-Visualisierung) sowie Etherpads, Video- u. Fire-Chats. Vieles davon Dinge, die uns Google in exzellenter Art zur Verfügung stellt (wenn man Google in seiner Gänze kennt), was aber aus nachvollziehbaren Gründen bei vielen, insbesondere in der öV, grundsätzlich oder in langer Sicht vermieden werden soll. Nun hilft es aber nicht viel, Dinge einfach zu vermeiden (oder gar wegzuregulieren) und in jeweils geschlossenen Systemen zu produzieren, wenn zunehmend vernetzte Produktivität und Kreativität um uns herum auf solchen Strukturen, Effizienzen u. Komforts gründet.
Das Innovationszentrum der französischen Regierung hat das schon lange erkannt und unterstützt beispielsweise  https://framasoft.org/de/
genauso wie die französische Regierung aus Gründen der Souveränität einst den Verkauf der französischen (europäischen) Video-Plattform Dailymotion an Yahoo verhinderte.
Weitere Werkzeuge werden auch bei TosiT des Open Government Instituts der Zeppelin Universität gesammelt
https://www.tosit.org/
oder etwa auch in der OGP-Toolbox, die auch wieder von der französischen Regierung anlässlich des OGP-Summit in Paris (Beitritt von Deutschland) erstellt wurde.
https://ogptoolbox.org/de/
Fast alles ist davon Open Source und free Software (FOSS/FLOSS)

Doch irgendwär muss sich um den Betrieb solcher Instrumente kümmern.
Es wäre zu viel verlangt von Kommunen - gerade bei kleineren - die motiviert mit der Zeit gehen wollen und mit Bürgern, Wissenschaft und Wirtschaft denzentral und inklusiv ortsungebunden zusammen arbeiten wollen, diese Werkzeuge selbst zu implementieren und zu warten.
Es wäre ein wichtiger Schritt hier Leistungsstärke mit Motivation zu verknüpfen, und beispielsweise Land, Kommunen und weitere Akteure (zB Landeskirchen, NGOs) zur Entwicklung geeigneter Infrastruktur in Baden-Württemberg zusammen zu bringen und Zuständigkeiten, Bedarfsträgern und Kompetenzen sowie bereits bestehender Prozesse zu sondieren. Ich sehe da ein gutes Terrain für Baden-Württemberg sich im Thema Beteiligung und Open Government zu profilieren.


Ich sehe da auch inhaltliche Anknüpfung an das vom CDU-Parteitag frisch beschlossene Digtalcharta, insbesondere was das Open-X-Prinzip angeht.
https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/2019-09-30-digitalcharta-antragsfassung-mit-zeilennumerierung.pdf?file=1&type=field_collection_item&id=19580
Wir setzen auf das neue Paradigma Open-X und den Mut, den Staat als Servicegeber zu sehen.
Open-X wird dabei zum neuen Leitmotiv. Dafür notwendig sind offene Schnittstellen sowie Interoperabilität bei Software, Hardware, netzbasierten Apps, bei Vergaben, bei Daten und bei Wissen.
Deshalb gelten künftig für alle Digitalisierungsprojekte in Deutschland: Open APIs (Offene Programmierschnittstellen) und offene Standards werden primär bevorzugt. Gleichzeitig setzen wir stärker auf Open Source. Zugleich stellt Deutschland Daten des Staates, seiner Behörden und die von Tochterunternehmen als Open Data (mit hoher Datenqualität) über einen geeigneten Service zur Verfügung. Diese Offenheit verschiedener digitaler Komponenten wird als „Open-X“ bezeichnet.
Hierzu wollen wir eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern, um unterschiedliche Projekte auf unterschiedlichen föderalen Ebenen zu starten, zu testen und zum Erfolg zu führen. Es darf nicht sein, dass dritte, häufig nicht-europäische Staaten oder Unternehmen aus diesen Ländern nahezu alle Standards in der digitalen Welt setzen, nur weil sie schneller sind. Dazu ist die Nutzung der dezentralen Struktur unter gleichzeitig verstärktem, zentralen Monitoring und der Sicherstellung des Open-X-Prinzips von oberster Bedeutung. Mit der Innovationsplattform: D erreichen wir das.
Wir müssen daher in der Forschung und Wissenschaft das Open-X-Prinzip nicht nur verankern, sondern auch geeignete und anreizkompatible Transfersysteme erschaffen. In der Forschung müssen in den nächsten Jahren all jene Digitalisierungsprojekte Vorrang genießen, die mithelfen, die faktischen Standards unter Wahrung unserer europäischen Werte und freiheitlichen Grundprinzipien zu sichern und im besten Falle zu exportieren.


Auch das Gutachten der Bürgerräte kommt da zu eindeutigen Aussagen:
https://www.buergerrat.de/fileadmin/downloads/buergergutachten.pdf
Es müssen verständliche und neutrale Informationen auf verschiedenen
Kanälen verfügbar gemacht werden. ja: 156 nein: 1
Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie erfordern bundesweit
gleiche und geeignete Zugangsmöglichkeiten. ja:154 nein:3

Fühlt sich dahin gehend jemand angesprochen?
Weitere Anregungen?

Viele Grüße
Olli Rack

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Oliver Rack

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