11.09.2019
[ogpbw] Behörden Spiegel Newsletter "E-Government, Informationstechnologie und Politik" Nr. 965 vom 11. September 2019
Zur Information:
___________________________________________
Prof. Dr. Jörn von Lucke, Zeppelin Universität gemeinnützige GmbH, Tel +49 7541 6009-1471, Email joern.vonlucke at zu.de<mailto:joern.vonlucke at zu.de> , Twitter: http://twitter.com/wi00194
Von: Behoerden Spiegel <newsletter at behoerdenspiegel.de>
Gesendet: Mittwoch, 11. September 2019 15:53
Betreff: Newsletter "E-Government, Informationstechnologie und Politik" Nr. 965 vom 11. September 2019
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. von Lucke,
anbei übermitteln wir Ihnen den Newsletter "E-Government, Informationstechnologie und Politik" Nr. 965 vom 11. September 2019, unter anderem mit folgenden Themen:
* Nationaler Aktionsplan verabschiedet
* E-Akte vor Probelauf
* Neue IT-Experten für Brandenburg
* Wir brauchen mehr Tempo
* Künstliche Intelligenz als Chef
[cid:9f1c0b206dab994716a2abc991c5def9 at behoerdenspiegel.de]<http://www.daten.behoerdenspiegel.eu/nl/nl965.pdf> Newsletter "E-Government, Informationstechnologie und Politik" Nr. 965<http://www.daten.behoerdenspiegel.eu/nl/nl965.pdf>
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.
Ihre Behörden Spiegel-Redaktion
https://lists.posteo.de/private/ogpbw/2019-September/000034.html
Mittwoch, 11. September 2019
Freitag, 6. September 2019
06.09.2019
[ogpbw] 2. Nationaler Aktionsplan zur Open Government Partnership vom Bundeskabinett & den Ländern NRW, Sachsen & Schleswig-Holstein beschlossen
[ogpbw] 2. Nationaler Aktionsplan zur Open Government Partnership vom Bundeskabinett & den Ländern NRW, Sachsen & Schleswig-Holstein beschlossen
Lieber OGP Mitstreiter in Deutschland und in BW, auch ich freue mich als Vertreter der GI Fachgruppe Verwaltungsinformatik (https://fb-rvi.gi.de/fachgruppen/verwaltungsinformatik/) in der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschland (https://opengovpartnership.de), dass am vergangenen Mittwoch das Bundeskabinett über Deutschlands Teilnahme an der Open Government Partnership (https://www.open-government-deutschland.de) diskutiert hat und dass zugleich der 2. Nationale Aktionsplan der Bundesregierung mit 9 Verpflichtungen des Bundes und 5 Verpflichtungen der Ländern NRW, SC und SH beschlossen wurde (unter Wahrung aller föderalen Verpflichtungen). Zugegeben wäre noch Platz für viele weitere Themen und ein Engagement wirklich aller 16 Bundesländer sowie von Politik, Bundestag, Landtagen und Justiz vorhanden gewesen, aber nicht überall fiel die ergebnisoffene Prüfung auf fruchtbaren Boden. Die Bundesrepublik wird sich zudem in der Open Government Partnership in den kommenden Jahren noch sehr viel stärker im OGP Lenkungsausschuss engagieren, um auch von den internationalen Vorreitern zu lernen und um sich zu verbessern. Dokument 2. Nationaler Aktionsplan OGP Deutschland: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1667398/d3a4e7a0597be1d49dc37237a3849aca/2019-09-04-nationaler-aktionsplan-ogp-data.pdf?download=1 Video: Bundeskanzlerin Merkel machte Open Government zum Thema ihres wöchentlichen Podcasts mit einer sehr verständlichen Einführung: https://www.youtube.com/watch?v=veJl8cL6HYM BPA: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/podcast-1666168 BPA: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/open-government-partnership-1666812 BPA: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/regierungs-und-verwaltungshandeln-besser-machen-1667318 Im Frühjahr 2019 fand ein Konsultationsprozess unter Einbindung der Zivilgesellschaft statt. Aus den 46 konsolidierten Vorschlägen https://opengovpartnership.de/zivilgesellschaftliche-vorschlaege-fuer-den-2-nationalen-aktionsplan/ der Bürger & Zivilgesellschaft, an denen neben mir auch weitere Mitglieder aus unserer Fachgruppe mitgewirkt haben, haben es allerdings nur drei Vorschläge in den Aktionsplan geschafft. Es wäre wünschenswert, wenn die Vorschläge noch an anderer Stelle aufgegriffen werden würden. Das offizielle Feedback der Bundesregierung https://www.open-government-deutschland.de/resource/blob/1591100/1659374/6df5c9d56a89546d87dde35c98c8f6c6/antwortideen-data.pdf?download=1 gibt uns zumindest tiefe Einblicke in die aktuelle Denkweise der Bundesverwaltung. Gönnen Sie sich diese Lektüre und urteilen Sie danach selbst. 2NAP S.28: "Die Bundesregierung ist den zivilgesellschaftlichen Vertreterinnen und Vertretern sehr dankbar für ihr Engagement, die investierte Zeit und ihre Vorschläge." Das Open Government Netzwerk Deutschland @OpenGovGermany kommentiert für die Zivilgesellschaft die Veröffentlichung des zweiten Nationalen Aktionsplan Deutschlands zur OGP: Bundesregierung macht kleine Fortschritte auf großer Baustelle: https://opengovpartnership.de/zweiter-nationale-aktionsplan/ Inhaltlich gibt es vom Open Government Netzwerk Deutschland Lob für den 2. Aktionsplan, aber auch Kritik: Informationsfreiheit & Open Data sollten nicht vernachlässigt werden. Man setzt auf zu wenige #Förderprogramme vor allem nur mit regionalem Fokus, ohne die Nachhaltigkeit zu sichern. Es werden mehrere Konsultationen angekündigt, aber wenig echte Beteiligung findet sich im Aktionsplan. Nur 3 Bundesländer konnten durch persönliche Ansprachen auf oberster Ebene bewegt werden, sich überhaupt zu engagieren. Reale Veranstaltungen fanden nur in der "Berliner Glocke" statt. Mittel für eine Unternehmensberatung zur Begleitung des Bundeskanzleramts standen bereit. Vertretern der Zivilgesellschaft konnten dagegen nicht einmal die Reisekosten erstattet werden. Weitere Kommentierungen finden sich in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/digital/open-government-bundesregierung-transparenz-1.4586224 Im Spiegel: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/transparenz-buerger-sollen-mehr-einblick-erhalten-a-1285285.html Im Tagesspiegel: https://background.tagesspiegel.de/open-government-digitalisierung-vor-transparenz Im Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/aktionsplan-bundesregierung-will-ihre-arbeit-transparenter-machen/24965148.html in der Zeit/AFP: https://www.zeit.de/news/2019-09/04/kabinett-verabschiedet-aktionsplan-fuer-transparenteres-regierungshandeln?print In heute/ZDF/dpa: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeit-der-regierung-mehr-transparenz-zeigen-100.html Bei Jung & Naiv (Video): http://www.jungundnaiv.de/2019/09/04/bundesregierung-fuer-desinteressierte-bpk-vom-4-september-2019/ Mit Naive Fragen zu: "Open Government" (ab 9':40") - die Bundesregierung möchte transparent sein und gibt sich transparent. Warum sieht eine transparente Regierung, ein Open Government, kein verpflichtendes Lobbyregister vor? - Aber ein fehlendes Lobbyregister fördert ja Misstrauen gegenüber der Politik. Darum möchte ich wissen, warum Sie den Wunsch nach einem verpflichtenden Lobbyregister nicht erfüllen, wie Sie gerade gesagt haben. Was spricht dagegen? Am Donnerstag und Freitag fand in Berlin zudem die Abschlusskonferenz "Modellkommunen Open Government" (http://open-government-kommunen.de/?p=2056) des BMI statt. Ich hatte die Ehre eine Keynote von Seiten der Wissenschaft einzubringen. Auf der Veranstaltung wurde auch der Zwischenbericht "Kommunales Open Government - Gebrauchsanleitung für eine Utopie" erstmals vorgestellt. Diesen Bericht können Sie in den kommenden drei Wochen noch kommentieren und so weiterentwickeln: http://open-government-kommunen.de/wp-content/uploads/2019/09/Gebrauchsanleitung_Modellkommune-Open-Government.pdf Mit den besten Grüßen Jörn von Lucke ___________________________________________ Zeppelin Universität zwischen Wirtschaft Kultur Politik Prof. Dr. Jörn von Lucke Professor und Direktor Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik The Open Government Institute (TOGI) Am Seemooser Horn 20 D-88045 Friedrichshafen | Bodensee DEUTSCHLAND Tel +49 7541 6009-1471 Fax +49 7541 6009-1499 Email joern.vonlucke at zu.de<mailto:joern.vonlucke at zu.de> Home http://togi.zu.de<http://ticc.zu.de/> TosiT http://www.tosit.org<http://www.tosit.org/>
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Dienstag, 3. September 2019
Mailing 03.09.2019
[ogp-bw] Open Government Partnership D: Sachstand Nationaler Aktionsplan
Dies ist eine Mailingliste des Arbeitskreises Open Government Partnership Baden-Württemberg - betrieben von Oliver Rack, Mitglied im Strategierat des deutschen Open Government Netzwerks.
Sie können unter dieser Adresse Informationen an andere Open-Government-Interessierte in BW verteilen und in Austausch treten.
>> Je demande aux membres français de la liste d'utiliser https://www.deepl.com ou un autre traducteur. <<
Liebe Freunde des Arbeitskreis OGP Baden-Württemberg,
Berlin macht Tempo - der Beschluss zum 2. NAP OGP wurde um zwei Wochen vorverlegt. Deswegen diesmal eher knapp mit Schwerpunkt NAP.
Das Konsultationsverfahren ist hiermit offiziell abgeschlossen.
Infrastruktur und Rahmenbedingungen für Open Government in NRW ausbauen
In Richtung Förderung von GovTech / Innovation / Zusammenarbeit bzw. Co-Kreation
Datensouveränität stärken
Hier nochmal der Einladungstext mit Anmelde-Link
Kommunales Open Government – Gebrauchsanleitung für eine Utopie«: Unter diesem Titel laden das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die drei kommunalen Spitzenverbände am 5. und 6. September interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft zum Dialog nach Berlin ein. Wir stellen die Ergebnisse des Projekts »Modellkommune Open Government« vor und möchten mit Ihnen ins Gespräch darüber kommen, wie Open Government auf kommunaler Ebene entwickelt werden kann.
Kommunales Open Government bezeichnet die Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anliegen und Fähigkeiten der Zivilgesellschaft: Die Menschen vor Ort gestalten ihre Lebenswirklichkeit partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung. In ihrer zweijährigen Projektarbeit haben die neun Modellkommunen aufgezeigt, welches gesellschaftliche Potenzial eine in diesem Sinne offene Kommune erschließen könnte.
Dabei wurde deutlich, dass die Öffnung der Kommunen einen Kulturwandel im Verhältnis von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung voraussetzt. »Kommune« muss in ihrem Selbstverständnis, ihren politischen und administrativen Strukturen neu gedacht werden. Dazu gehört auch, die Chancen der Digitalisierung verantwortlich zu ergreifen.
Open Government greift bewährte kommunale Traditionen auf und führt sie in einem gemeinsamen Lernprozess weiter. Die Modellkommunen sind davon überzeugt, dass sich Offenheit lohnt: Die Herausforderungen unserer Zeit mit ihrem raschen Wandel sind in dieser Kultur besser zu meistern. Die Modellkommunen begrüßen daher die Initiative des BMI, den kommunalen Öffnungsprozess weiterhin zu unterstützen: Im Rahmen der Fachkonferenz wird die Initiative »Regionale Open Government Labore« gestartet werden.
Dabei sein, vortragen und mitdiskutieren werden u.a.:
https://misc.fh-kehl.de/OpenGovernment/index.asp
Viele Grüße
Oliver Rack
[ogp-bw] Open Government Partnership D: Sachstand Nationaler Aktionsplan
Dies ist eine Mailingliste des Arbeitskreises Open Government Partnership Baden-Württemberg - betrieben von Oliver Rack, Mitglied im Strategierat des deutschen Open Government Netzwerks.
Sie können unter dieser Adresse Informationen an andere Open-Government-Interessierte in BW verteilen und in Austausch treten.
>> Je demande aux membres français de la liste d'utiliser https://www.deepl.com ou un autre traducteur. <<
Liebe Freunde des Arbeitskreis OGP Baden-Württemberg,
Berlin macht Tempo - der Beschluss zum 2. NAP OGP wurde um zwei Wochen vorverlegt. Deswegen diesmal eher knapp mit Schwerpunkt NAP.
- Prozess des 2. Nationalen Aktionsplans im Rahmen der Teilnahme
der Bundesregierung an der Open Government Partnership
abgeschlossen. Mittwoch 4.9. Kabinettssitzung.
Einreichungen von Vorschlägen auch der Bundesländer NRW,
SH und SN für das Länder-Kommunen-Kapitel im 2. NAP.
- Leider keine aus BW - die drei Vorschläge von
Städtetag BW, Zeppelin Universität und LfDI BW, die beim
Workshop des AK OGP-BW im vergangenen Jahr geboren und im
Januar der Landesregierung ausgehändigt wurden (darunter
Vorgehen/Konzept zum Open-Government-Pakt BW, wie
berichtet), sind dort nicht (rechtzeitig) auf fruchtbaren
Boden gefallen.
- Über die entgültig verfassten Details des 2. NAP liegt noch
der Mantel des Schweigens. Aber soviel sei gesagt: Es finden
sich darin vorraussichtlich neun Verpflichtungen auf
Bundesebene und fünf auf Landesebene (was im OGP-Schnitt
liegt).
- Zu den geplanten Verpflichtungen der Bundesregierung zählt
definitiv die Förderung von regionalen
Open-Government-Laboren, die ich bereits erfolgreich für
den Koalitionsvertrag anregen konnte und die nun aufgegriffen
wurden. Sie werden im Rahmen der Förderreihe "Modellkommune"
des BMI gefördert (s.u.).
- Bundeskanzlerin Angela Merkel hat anlässlich des 2. NAP eigens einen Video-Cast dem Thema Open Government gewidmet: https://youtu.be/veJl8cL6HYM
- Reminder: 5. u. 6. Sept, Abschluss "Modellkommune Open
Government" und Auftakt Förderprojekt "Modellkommune
regionale Open-Government-Labore" (unten nochmal
Einladungsschreiben)
- Veranstaltungstip: Deutsch-Französische Fortbildung
Open Government am Euroinstitut in Kehl (s.u.)
2. NAP OGP Deutschland in der Zielgeraden
Eine ansehliche Menge an Vorschlägen aus der Zivilgesellschaft wurden online unter https://ogpde.yrpri.org sowie bei Workshops im Zuge des Konsultationsprozess der Bundesregierung unter Federführung des Bundeskanzleramtes gesammelt. Die Ressorts der Bundesregierung haben zu den einzelnen Vorschlägen unverbindliche Einschätzungen abgegeben, die hier zur Verfügungstehen. Das Dokument ist im Abschnitt Ergebnisdokumentation https://www.open-government-deutschland.de/opengov-de/mitmachen/machen-sie-mit--1591044Das Konsultationsverfahren ist hiermit offiziell abgeschlossen.
NRW-Landesbeitrag zum 2. Nationalen Aktionsplan im Rahmen der Open Government Partnership
Besonders hervorheben möchte ich das Engagement des Landes NRW bzw. der Koordinierungsstelle Open.NRW des Landes. Nachfolgend die eingereichten Selbst-Verpflichtungen:| Vom Kabinett gebilligte Themen | Im offenen Workshop identifizierte Handungsfelder |
| Datensouveränität stärken | Datensouveränität (zurück-)gewinnen |
| Infrastruktur und Rahmenbedingungen für Open Government in NRW ausbauen | Rahmenbedingungen und Infrastrukturen schaffen |
| Räume für Austausch und Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen schaffen | Zusammenarbeit und Co-Kreation fördern |
Infrastruktur und Rahmenbedingungen für Open Government in NRW ausbauen
- vereinfachten Veröffentlichung von Daten auf dem Open.NRW Portal für Verwaltungen des Landes und der Kommunen.
- Sicherstellung, dass bereitgestellte offene Daten über Suchmaschinen direkt auffindbar sind, um deren Reichweite zu erhöhen und damit den möglichen Nutzerkreis zu vergrößern.
- Erweiterung des Musterdatenkatalogs für offene Daten auf alle Gemeinden und Gemeindeverbände, die ihre Daten bereits auf Open.NRW veröffentlichen
- Entwicklung und Erprobung eines Konzepts für ein Open
Government Siegel (-> Könnte möglicherweise auch vorbeugend
zu einem Open-Washing sinnvol sein. Bin zudem gespannt wie sich
da messbare Kriterien entwickeln lassen und wie ein Assesment
aussehen könnte)
- OParl
- Open 311
- XErleben
- OffenerHaushalt
In Richtung Förderung von GovTech / Innovation / Zusammenarbeit bzw. Co-Kreation
- Innovationslabor für neue Formen agiler Zusammenarbeit als Pilotvorhaben auf Landesebene.
- Stärkung der Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltung mit Startups in Anlehnung von Konzepten aus Schottland und Polen
- Durchführung von Startup-Pitches bei Behörden
Datensouveränität stärken
- Die Datensouveränität und Datenhoheit von Verwaltungen ist die Basis für eine umfangreiche Veröffentlichung von offenen Daten - gerade wenn diese von Dritten erzeugt werden. Zur Umsetzung der Verpflichtung sollen Empfehlungen und Handreichungen erarbeitet und zur Verfügung gestellt werden wie die umfassende Bereitstellung von offenen Daten der Verwaltungen gefördert und Hinderungsgründe für eine Veröffentlichung (z.B. Urheberrechte, Schutzrechte Dritter oder Nutzungsbestimmungen) im Rahmen der Möglichkeiten reduziert werden können
Abschlusskonferenz des Projekts »Modellkommune Open Government«
5. September 2019, 13 bis 18 UhrFachkonferenz »Open Government zwischen Labor und Praxis«
6. September 2019, 10 bis 14 UhrHier nochmal der Einladungstext mit Anmelde-Link
Kommunales Open Government – Gebrauchsanleitung für eine Utopie«: Unter diesem Titel laden das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die drei kommunalen Spitzenverbände am 5. und 6. September interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft zum Dialog nach Berlin ein. Wir stellen die Ergebnisse des Projekts »Modellkommune Open Government« vor und möchten mit Ihnen ins Gespräch darüber kommen, wie Open Government auf kommunaler Ebene entwickelt werden kann.
Kommunales Open Government bezeichnet die Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anliegen und Fähigkeiten der Zivilgesellschaft: Die Menschen vor Ort gestalten ihre Lebenswirklichkeit partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung. In ihrer zweijährigen Projektarbeit haben die neun Modellkommunen aufgezeigt, welches gesellschaftliche Potenzial eine in diesem Sinne offene Kommune erschließen könnte.
Dabei wurde deutlich, dass die Öffnung der Kommunen einen Kulturwandel im Verhältnis von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung voraussetzt. »Kommune« muss in ihrem Selbstverständnis, ihren politischen und administrativen Strukturen neu gedacht werden. Dazu gehört auch, die Chancen der Digitalisierung verantwortlich zu ergreifen.
Open Government greift bewährte kommunale Traditionen auf und führt sie in einem gemeinsamen Lernprozess weiter. Die Modellkommunen sind davon überzeugt, dass sich Offenheit lohnt: Die Herausforderungen unserer Zeit mit ihrem raschen Wandel sind in dieser Kultur besser zu meistern. Die Modellkommunen begrüßen daher die Initiative des BMI, den kommunalen Öffnungsprozess weiterhin zu unterstützen: Im Rahmen der Fachkonferenz wird die Initiative »Regionale Open Government Labore« gestartet werden.
Dabei sein, vortragen und mitdiskutieren werden u.a.:
- Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
- Dr. Kristina Schade, Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat
- Dr. Tobias Plate, Bundeskanzleramt
- Prof. Dr. Joachim Beck, HS Kehl
- Kirsten Fründt, Landrätin Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Prof. Dr. Jörn von Lucke, The Open Government Institute (TOGI) an der Zeppelin Universität und Open Government Netzwerk Deutschland
- Oliver Rack, Open Government Netzwerk Deutschland u. Stadt Heidelberg
- Ansgar Klein, Bündnis Bürgerschaftliches Engagement u. Open Govenrment Netzwerk Deutschland
- Prof. Dr. Jürgen Stember, HS Harz
- Matthias Neutzner, Syncwork AG
https://misc.fh-kehl.de/OpenGovernment/index.asp
Deutsch-Französische Fortbildung Open Government
https://www.euroinstitut.org/fileadmin/user_upload/03_Fortbildung/Programme/2019/2019-10-08_Programm_e__Open_Government.pdfViele Grüße
Oliver Rack
--
Oliver Rack
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politicsfortomorrow.eu
Board Member
Open Gov & General Affairs
http://OLIVERRACK.EU
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Dienstag, 30. Juli 2019
30.07.2019
[ogpbw] Wewer & Wewer 2019: Open Government - Stärkung oder Schwächung der Demokratie?
[ogpbw] Wewer & Wewer 2019: Open Government - Stärkung oder Schwächung der Demokratie?
https://www.springer.com/de/book/9783658240066 Die Studie bietet einen Überblick, ob in den rund 70 Ländern, die sich bisher zu dem Leitbild eines "offeneren Regierens" bekannt haben, in den letzten zehn Jahren demokratische Fortschritte zu erkennen sind. Nach den Protagonisten dieses Ansatzes - wie OECD, Barack Obama und der Open Government Partnership (OGP) - soll eine größere Offenheit von Regierung und Verwaltung kein Selbstweck sein, sondern drei Ziele zu erreichen helfen: ein effektiveres Regieren, ein größeres Vertrauen der Regierten in die Regierenden und damit letztlich eine Stärkung der Demokratie. Wenn das gelingen sollte, dann wäre Open Government schon deshalb besonders interessant, weil derzeit wieder viel von einer "Krise der Demokratie" die Rede ist.Der globale Überblick wird vertieft in fünf qualitativen Fallstudien, wie in Costa Rica, Neuseeland, Norwegen, Südafrika und Südkorea eine größere Offenheit beim Regieren und Verwalten interpretiert worden ist, und ergänzt durch eine Analyse der Motive, die Barack Obama veranlasst haben, mit der Open Government Partnership eine Plattform für Reformer aus aller Welt zu schaffen. https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-24007-3 Open Government Stärkung oder Schwächung der Demokratie? Autoren · Göttrik Wewer · Till Wewer Titel der Buchreihe Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik<https://www.springer.com/series/15154> Copyright 2019 Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften Copyright Inhaber Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature eBook ISBN 978-3-658-24007-3 DOI 10.1007/978-3-658-24007-3 Softcover ISBN 978-3-658-24006-6 Buchreihen ISSN 2569-6165 Auflage 1 Seitenzahl XIV, 313 Anzahl der Bilder 12 schwarz-weiß Abbildungen Themen · Governance und Regierung<https://www.springer.com/de/search/discipline?topic=911220> ___________________________________________ Zeppelin Universität zwischen Wirtschaft Kultur Politik Prof. Dr. Jörn von Lucke Professor und Direktor Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik The Open Government Institute (TOGI) Am Seemooser Horn 20 D-88045 Friedrichshafen | Bodensee DEUTSCHLAND Tel +49 7541 6009-1471 Fax +49 7541 6009-1499 Email joern.vonlucke at zu.de<mailto:joern.vonlucke at zu.de> Home http://togi.zu.de<http://ticc.zu.de/> TosiT http://www.tosit.org<http://www.tosit.org/>
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Freitag, 31. Mai 2019
Mailing 31.05.2019
[OGP-BW] News Bulletin
Liebe Freunde des Arbeitskreis OGP Baden-Württemberg,
heute ist der letzte Tag des diesjährigen OGP Summits in Ottawa - mit einer großen Delegation aus Deutschland.
Zudem gibt es einiges neues. Zeit für einen Bulletin..siehe unten..
AKTUELLES
KOMMENDE VERANSTALTUNGEN
RÜCKBLICK
Viele Grüße in die Runde,
Olli Rack
--
Oliver Rack
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Schon im Spätjahr war die OGP an das Bundeskanzleramt heran getreten und hat eine Aufnahme Deutschlands in den Lenkungskreis thematisiert. Mit Staatsministerin Dorothee Bär haben wir dort eine passende Besetzung - im Rahmen ihrer Arbeit beim BMVI (mFUND Förderkriterien haben viel für mehr Bekanntheit des Themas Open Data beigetragen) hat sie schon umfassend mit dem Thema Open Data zu tun gehabt und bei Veranstaltungen wie den Datasummits und Dataruns intensiven Austausch mit der Open-Szene der Zivilgesellschaft gepflegt.
Hier die zwölfköpfige Delgation aus Deutschland:
https://twitter.com/Rebastion/status/1133957401714073600
#OGP2019: https://twitter.com/search?q=%23OGP2019&src=tyah
#OGPDE https://twitter.com/search?q=%23OGPde&src=typd
Mit Michael Peters, von der Koordinierungsstelle des Open Government Netzwerks (OGN, früher Arbeitskreis Open Government Partnership Deutschland) und Afriana Groh vom Prototype Fund sind auch zwei Vertreter*innen des OGN vor Ort und in ersten Gesprächen mit Frau Bär.
2. Nationaler Aktionsplan Open Government Partnership
Deutschland (NAP) - schwacher Rücklauf aus den Ländern
Die im März gestartete Entwicklung des 2. Nationalen Aktionsplans
OGP der Bundesregierung befindet sich gerade quasi am Anfang der
zweiten Halbzeit. Die öffentliche Konsultation der Bureg ist
abgeschlossen und es kamen einige interessante Vorschläge für
Verpflichtungen zusammen. Hier eine Zusammenfassung, die auch etwas
Kritik beinhaltet.
https://opengovpartnership.de/zivilgesellschaftliche-vorschlaege-fuer-den-2-nationalen-aktionsplan/
Aufgrund des Föderalismus und einer starken kommunalen Subsidiarität ist eine Open Government Partnership in Deutschland ohne die Einbindung der Länder und Kommunen nur schwach implementiert. Deswegen ist im 2. NAP erstmals ein föderales Kapitel vorgesehen, in das Länder und Kommunen Verpflichtungen einreichen können, um Teil des NAPs zu sein. Bislang gelang es der Bundesregierung jedoch kaum, subnationale Regierungen zu Beiträgen für dieses Kapitel zu gewinnen - bis auf das sehr engagierte Nordrhein-Westfalen das drei Beiträge angekündigt hat. Hier zahlt sich aus, dass sich die Akteure in Nordrhein-Westfalen sowohl auf Seiten der Behörden als auch der Zivilgesellschaft schon lange im Bereich Open Governvernment engagieren und zusammenarbeiten, bereits seit einigen Jahren über einen Open-Government-Pakt als gemeinsame Grundlage verfügen und nun bei der Entwicklung von Verpflichtungen für den NAP eingespielte und leistungsstarke Strukturen vorgehalten sind - die Landesregierung betreibt mit open.NRW sogar eine Einheit für Open Government.
Für die Einbindung der Länder u. Kommunen beim nationalen OGP-Prozess ist der IT-Planungsrat von Bund und Länder mit der Geschäftsstelle im BMI zuständig, der jedoch stark mit der Koordinierung der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes befasst ist. Open Government sollte dort aber einen stärkeren Stellenwert bekommen. IT-PLR sollte Funktionalitäten von OpenGov auch in die Herausforderungen seiner eigenen Top-Themen (auch Personalgewinnung) hineindenken.
Weiterhin besteht aber auch für subnationale Regierungen die Möglichkeit sich im Rahmen des Local Programs der OGP direkt auf eine OGP-Teilnahme zu bewerben.
https://www.opengovpartnership.org/ogp-local-program/
Das Papier wollen wir im Rahmen der IFG-Days des LfDI BW am 7.6. vorstellen. (s.u.)
https://opengovpartnership.de/meetup-in-baden-wuerttemberg-zum-2-nationalen-aktionsplan/
http://open-government-kommunen.de/
https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/5000/16_5945_D.pdf
Im Herbst war das Thema Open Data nach einer Konsultationsphase des E-Gov-Gesetz BW und einer Nachbesserung zu einer kann-Regelung für die Kommunen wieder vor Verabschiedung aus dem Entwurf genommen worden - mit Verweis auf einen eigenen Gesetzgebungsprozess.
Infos und Video-Beitrag:
http://EUTOPIA.works
Hier auch Hier ein erster Schulterblick
https://www.linkedin.com/pulse/eutopiaworks-oliver-rack/
Wer die Halle spannend hier noch etwas Background:
https://sites.google.com/view/eutopia-works/startseite/multihalle
Open Data bei Bertelsmann Stiftung
Die Bertelsmann Stiftung, Mitglied im Open Government Netzwerk, ist
schon lange ein Akteur im Bereich Open Data und Open Government. Nun
plant sie sukzessive, ihre eigene Studien-Daten als Open Data bereit
zu stellen. Die Studien-Publikationen sind schon lange unter einer
offenen Lizenz. Jetzt sollen zunehmend die zugrundeliegenden Daten
bereit gestellt werden. Ich unterstütze sie bei diesem Prozess.
In einem ersten Aufschlag wurden mit Veröffentlicheung der großen Studie zur Plattformarbeit sämtliche Daten heierzu in einem offenen Format und zur Nachnutzung bereit gestellt.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/index.php?id=13024
Mit dem Musterdatenkatalog hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit open.NRW und GovData eien konsolidierte Liste von Datensätzen der stärksten Open-data-Kommunen geschaffen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/smart-country/projektnachrichten/musterdatenkatalog-welche-offenen-daten-stellen-kommunen-zur-verfuegung/
Auch das neu aufgesetzte Portal zu kommunalen SDGs hat selbst einen großen Bedarf an Open Data:
https://sdg-portal.de/
Es besteht Hoffnung, dass dieses Engagement auch als starkes Signal für Open Data allgemein wahrgenommen wird.
IFG-Days BW
Erstmals veranstaltet der Landesbeauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Mitglied des Arbeitskreises
Open Government Partnership Baden-Württemberg, am 6. u. 7. Juni
2019 die IFG-Days zum Thema Informationsfreiheit und mehr, mit
bekannten Akteuren aus BaWü und darüber hinaus. Mit dabei sind u.a.
Stefan Wehrmeyer, Stefan Kaufmann , Fabian Reidinger, Jan Lutz, Ivan
Acimivic, Sabine Grullini, Jens Jacobi und natürlich Stefan Brink.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und FragDenStaat statt.
Neben vielen Fachvorträgen und Workshops wird Hans Jannö, Vorstand schwedische Handelskammer, das jahrhunderte alte Ö ffentlichkeitsprinzip Schwedens vorstellen und u.a. Stefan Brink und Stefan Wehrmeye geben sich einen "LIFG-Battle": Anfrage - Abwehr
Von 13:30 Uhr – 14:30 Uhr werde ich einen Vortrag mit Diskussion zum Thema
"Staatlichkeit in der digitalisierten Risikogesellschaft und die Bedeutung von Transparenz und Staatsmodernisierung"
https://media.frag-den-staat.de/files/media/main/ef/cc/efccd2c5-1587-4af0-b2c7-576e4d8cfba5/ifg-days-stuttgart.pdf
Ivan Acimovic wird auch unsere Vorlage zur Entwicklung eines Open-Government-Pakts vorstellen.
Bitte kommt zahlreich, Baden-Württemberg braucht nach dem Wegfall der Open!-Konferenz der MFG und des MWK wieder ein physische Austauschformat für die Open-Akteure des Landes.
Creative Bureaucracy Festival Academy von Politics for Tomorrow
auch dieses Jahr wieder am Start in Berlin
2019 widmet sich die CBFAcademy der Bearbeitung öffentlicher
Fragestellungen
Das Creative Bureaucracy Festival geht im Herbst 2019 in die zweite Runde: Vom 20. bis 22. September treffen sich nationale und internationale Innovationsagent:innen des öffentlichen Sektors zum Austausch in Berlin. Als Mitgründerin des Festivals kuratiert unsere Initiative Politics for Tomorrow auch dieses Jahr wieder eine Academy im Rahmen des Festivals.
Im letzten Jahr konnten eigene Arbeiten vorgestellt und Projekte auf einer „Landkarte der Innovationen“ verortet werden. In einer Poster-Ausstellung und einem Gallery Walk wurden die Projekte und ihre Besonderheiten von den Macher:innen präsentiert. In unseren Academy lernten wir spannende Methoden wie das legislative Theater oder das Zeichnen bürokratischer Prozesse kennen. In zwei großen Vernetzungs-Workshops erarbeiteten wir, wie wir uns national und international wirkungsvoller austauschen und voneinander lernen können.
Zur Dokumentation 2018...
Dieses Jahr laden wir Sie und Euch herzlich ein, uns vorab konkrete und politikfeld-übergreifende Fragestellungen zu übermitteln, die gemeinsam mit kompetenten Expert:innen auf dem Festival in Workshops bearbeitet werden sollten. Welche konkrete, politikfeld-übergreifende Fragestellung aus Ihrem oder Deinem beruflichen Kontext sollte in der Academy bearbeitet werden?
Bis zum 31.05.2019 besteht die Möglichkeit, in wenigen Minuten eigene Vorschläge einzureichen und kurz zu begründen, warum diese im Rahmen der Academy bearbeitet werden sollen.
https://www.politicsfortomorrow.eu/cbfa-vorschlag-2019.html
Unter der ersten Einreichungen vergeben wir 10 Tandem-Freikarten für das gesamte Creative Bureaucracy Festival.
In Ihrem und Eurem Umfeld gibt es Personen, die in Politik und Verwaltung arbeiten und sich über dieses professionelle Experimentierumfeld freuen würden? Gern kann diese Mail an Interessierte weitergeleitet und der Aufruf in den sozialen Medien geteilt werden.
Gemeinsam mit unseren CBF Academy Partnern sichten wir alle eingegangen Vorschläge, konzipieren darauf basierend einen Teil des Academy Programms und wählen geeignete Methoden, Moderator:innen und Referent:innen aus.
Noch vor dem Creative Bureaucracy Festival in Berlin haben wir zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kultur u. Kreativwirtschaft des Bundes (KKKW) und mit Unterstützung der Digitalakademie@bw in Heidelberg einen Workshop zu kreativen Bürokraten gemacht. Hier nochmal zum Bericht:
https://kreativ-bund.de/innovationundimpuls/jetzt-wird-es-amtlich
Insgesamt richtet sich derzeit die Kultur- u. Kreativwirtschaft verstärkt in ihrer gesellschaftlichen Wirksamkeit aus.
Das KKKW bringt hier Projekte zusammen:
https://kreativ-bund.de/fictionforum
https://docs.google.com/presentation/d/1drikI7i20je5o-UZK04sv1TFNnUpH7QDGrhCD6Ru4bc/edit?usp=sharing
https://www.ijab.de/was-wir-tun/mobilitaet-jugendinformation/webdays/webdays/a/show/webdays-2018-jugend-gestaltet-den-digitalen-wandel/
Herausgekommen mit den Jugendlichen ist übrigens ein Positionspapier für einen Pakt zur offenen Bildung unter Einbeziehung des Systems der Schülervertretungen:
https://docs.google.com/document/d/1HPX4B_tRprb3pR7B1e64q6Kcstha6ZODtVYqbw8daNs/edit#heading=h.fw9zc6f05zhd
Zwei Artikel in Tagesspiegel Background zum NAP-Auftakt und eine
Artike von Dorothee Bär s.u.
[OGP-BW] News Bulletin
Liebe Freunde des Arbeitskreis OGP Baden-Württemberg,
heute ist der letzte Tag des diesjährigen OGP Summits in Ottawa - mit einer großen Delegation aus Deutschland.
Zudem gibt es einiges neues. Zeit für einen Bulletin..siehe unten..
AKTUELLES
- Momentan: OGP-Summit Ottawa / Deutschland übernimmt Sitz im Lenkungskreis (Dorothee Bär)
- Twitter-Lektüre: #OGP2019 #ogpsummit2019 #OGPCanada #ogpde @OpenGovGermany
- 2. Nationaler Aktionsplan Open Government Partnership
Deutschland (NAP)
- Konsultation der Bureg für 2. Nationaler Aktionsplan OGP
abgeschlossen: Zivilgesellschaftliche Vorschläge
- IT-Planungsrat bei 29. Sitzung im Juni mit versprengten Open-Themen - jedoch schwacher Rücklauf aus den Ländern für NAP
- Idee zu einem Open-Government-Pakt-Prozess in BW aus
den gemeinsamen Workshops des AK OGP-BW und der AG OpenGov des
ST BW weiter in Ausarbeitung
- Programm "Modellkommune" des BMI arbeitet an Förderung für "regionale
Open Government Labore" (Koalitionsvertrag)
- Antwort auf Große Anfrage Open Data in BW
- EUTOPIA.works, 2-tägiger Workshop zu Open Data für
Nachhaltigkeit u. openKI. Video jetzt online: https://sites.google.com/view/eutopia-works/startseite
- Open Data bei Bertelsmann Stiftung
KOMMENDE VERANSTALTUNGEN
- IFG-Days BW des Landesbeauftragten für Datenschutz und
Informationsfreiheit Baden-Württemberg
- Creative Bureaucracy Festival
RÜCKBLICK
- Meilensteine Open Government
- WebDays und OGP
- PSI (Open Data) Richtlinie
- Zwei Artikel in Tagesspiegel Background
Viele Grüße in die Runde,
Olli Rack
--
Oliver Rack
Open Government Netzwerk
Deutschland
opengovpartnership.de
Strategy Board
P°litics f°r T°m°rr°w
politicsfortomorrow.eu
Board Member
Open Gov & General Affairs
Mannheim | +491726211042
AKTUELLES
Momentan: OGP-Summit Ottawa / Deutschland übernimmt Sitz im Lenkungskreis (Dorothee Bär)
Schöne Neuigkeiten: Nachdem Deutschland erst seit dem OGP Summit 2016 an der OGP teilnimmt nimmt die Bundesregierung mit dem diesjährigen OGP Summit einen Sitz im Lenkungskreis der OGP ein.Schon im Spätjahr war die OGP an das Bundeskanzleramt heran getreten und hat eine Aufnahme Deutschlands in den Lenkungskreis thematisiert. Mit Staatsministerin Dorothee Bär haben wir dort eine passende Besetzung - im Rahmen ihrer Arbeit beim BMVI (mFUND Förderkriterien haben viel für mehr Bekanntheit des Themas Open Data beigetragen) hat sie schon umfassend mit dem Thema Open Data zu tun gehabt und bei Veranstaltungen wie den Datasummits und Dataruns intensiven Austausch mit der Open-Szene der Zivilgesellschaft gepflegt.
Hier die zwölfköpfige Delgation aus Deutschland:
https://twitter.com/Rebastion/status/1133957401714073600
#OGP2019: https://twitter.com/search?q=%23OGP2019&src=tyah
#OGPDE https://twitter.com/search?q=%23OGPde&src=typd
Mit Michael Peters, von der Koordinierungsstelle des Open Government Netzwerks (OGN, früher Arbeitskreis Open Government Partnership Deutschland) und Afriana Groh vom Prototype Fund sind auch zwei Vertreter*innen des OGN vor Ort und in ersten Gesprächen mit Frau Bär.
2. Nationaler Aktionsplan Open Government Partnership
Deutschland (NAP) - schwacher Rücklauf aus den Ländern
Die im März gestartete Entwicklung des 2. Nationalen Aktionsplans
OGP der Bundesregierung befindet sich gerade quasi am Anfang der
zweiten Halbzeit. Die öffentliche Konsultation der Bureg ist
abgeschlossen und es kamen einige interessante Vorschläge für
Verpflichtungen zusammen. Hier eine Zusammenfassung, die auch etwas
Kritik beinhaltet.https://opengovpartnership.de/zivilgesellschaftliche-vorschlaege-fuer-den-2-nationalen-aktionsplan/
Aufgrund des Föderalismus und einer starken kommunalen Subsidiarität ist eine Open Government Partnership in Deutschland ohne die Einbindung der Länder und Kommunen nur schwach implementiert. Deswegen ist im 2. NAP erstmals ein föderales Kapitel vorgesehen, in das Länder und Kommunen Verpflichtungen einreichen können, um Teil des NAPs zu sein. Bislang gelang es der Bundesregierung jedoch kaum, subnationale Regierungen zu Beiträgen für dieses Kapitel zu gewinnen - bis auf das sehr engagierte Nordrhein-Westfalen das drei Beiträge angekündigt hat. Hier zahlt sich aus, dass sich die Akteure in Nordrhein-Westfalen sowohl auf Seiten der Behörden als auch der Zivilgesellschaft schon lange im Bereich Open Governvernment engagieren und zusammenarbeiten, bereits seit einigen Jahren über einen Open-Government-Pakt als gemeinsame Grundlage verfügen und nun bei der Entwicklung von Verpflichtungen für den NAP eingespielte und leistungsstarke Strukturen vorgehalten sind - die Landesregierung betreibt mit open.NRW sogar eine Einheit für Open Government.
Für die Einbindung der Länder u. Kommunen beim nationalen OGP-Prozess ist der IT-Planungsrat von Bund und Länder mit der Geschäftsstelle im BMI zuständig, der jedoch stark mit der Koordinierung der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes befasst ist. Open Government sollte dort aber einen stärkeren Stellenwert bekommen. IT-PLR sollte Funktionalitäten von OpenGov auch in die Herausforderungen seiner eigenen Top-Themen (auch Personalgewinnung) hineindenken.
Weiterhin besteht aber auch für subnationale Regierungen die Möglichkeit sich im Rahmen des Local Programs der OGP direkt auf eine OGP-Teilnahme zu bewerben.
https://www.opengovpartnership.org/ogp-local-program/
IT-Planungsrat bei 29. Sitzung im Juni mit versprengten Open-Themen
- Abschlussbericht des nationalen Open-Data-Portals GovData zur Einführung des Standards DCAT-AP.de
- Bund berichtet Sachstand zu 2. NAP. Rücklauf aus Ländern bis
auf NRW (drei Beiträge) bislang Fehlanzeige. Überlegung im
Raum das neue Länder-Kommunen-Kapitel aufzulösen und
Länder-Verpflichtungen anderweitig zu kennzeichnen.
- Der Vorschlag zur Anpassung der Nationalen E-Governmenment Strategie (NEGS) führt Informationsfreiheits-/ Transparenz-/ Open-Data-Gesetze weiterhin und zwar im Cluster "Nationale Gesetze und Strategien"
- In den Strategischen Zielen des IT-PLR sind im Vorschlag die Ziele der Transparenz u. gesellschaftlichen Teilhabe zu Gunsten neuer Ziele wie Personalgewinnung und Verschränkung von Organisationsbereichen weiter nach unten nummeriert worden.
Idee zu einem Open-Government-Pakt-Prozess in BW aus Workshop ZKM weiter in Ausarbeitung
In Baden-Württemberg sind derzeit Ivan Acimovic, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Open Government bei Städtetag Baden-Württemberg, Andreas Krumtung und Jörn von Lucke vom The Open Government Institute an der Zeppelin Universität und Oliver Rack vom Strategierat des Open Government Netzwerks und Initiator des Arbeitskreis Open Government Partnership Baden-Württemberg dabei, eine Vereinbarung und ein Vorgehen zwischen Land, kommunalen Landesverbänden und Kommunen, die sich dazugesellen möchten auszuarbeiten, um gemeinsam einen elaborierten Open-Government-Pakt zu entwickeln.Das Papier wollen wir im Rahmen der IFG-Days des LfDI BW am 7.6. vorstellen. (s.u.)
https://opengovpartnership.de/meetup-in-baden-wuerttemberg-zum-2-nationalen-aktionsplan/
Programm Modellkommune des BMI arbeitet an Förderung für "regionale Open Government Labore" (Koalitionsvertrag)
Die im Koalitionsvertrag vereinbarten "regionalen Open Government-Laboren" werden durch die Abteilung Heimat aufgefriffen und über das bewährte Instrument "Modellkommune", das sich schon 2017 Open Government verschrieben hatte gefördert. Das Instrument wird derzeit vorbereitet, so hört man, den Abschlussbericht zu den geförderten Projekten aus "Modellkommunen Open Government" wird Anfang September in Berlin vorgestellt.http://open-government-kommunen.de/
Antwort auf Große Anfrage Open Data in BW
Einen recht umfassenden Blick auf den Sachstand zu Open Data in Baden-Württemberg erlaubt die Antwort der landesregierung auf eine Anfrage von der Fraktion der FDP/DVPhttps://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/5000/16_5945_D.pdf
Im Herbst war das Thema Open Data nach einer Konsultationsphase des E-Gov-Gesetz BW und einer Nachbesserung zu einer kann-Regelung für die Kommunen wieder vor Verabschiedung aus dem Entwurf genommen worden - mit Verweis auf einen eigenen Gesetzgebungsprozess.
EUTOPIA.works
Vor zwei Wochen hat Politics for Tomorrow in der Mannheimer Architektur u. Nachhaltigkeits-Ikone Multihalle, die 1976 von Frei Otto erbaut wurde und bislang die grüßte freitragende Holzkonstruktion im Leichtbau der Welt ist, zwei Workshops zu Open Data in Bezug auf die UN-Nachhaltigkeitsziele und dem Musterdatenkatalog aus NRW sowie in Bezug auf Künstliche Intelligenz. Gefördert wurde diese von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aus Sharing Heritage und der Stadt Mannheim. Unterstützt von der Bertelsmann Stiftung und der Digitalakademie@bw. Eine Dokumentation wird gerade erarbeitet und gerade ist dazu ein kurzes Video aus dem Schnitt gekommen zu sehen mit weiteren Infos hier:Infos und Video-Beitrag:
http://EUTOPIA.works
Hier auch Hier ein erster Schulterblick
https://www.linkedin.com/pulse/eutopiaworks-oliver-rack/
Wer die Halle spannend hier noch etwas Background:
https://sites.google.com/view/eutopia-works/startseite/multihalle
Open Data bei Bertelsmann Stiftung
Die Bertelsmann Stiftung, Mitglied im Open Government Netzwerk, ist
schon lange ein Akteur im Bereich Open Data und Open Government. Nun
plant sie sukzessive, ihre eigene Studien-Daten als Open Data bereit
zu stellen. Die Studien-Publikationen sind schon lange unter einer
offenen Lizenz. Jetzt sollen zunehmend die zugrundeliegenden Daten
bereit gestellt werden. Ich unterstütze sie bei diesem Prozess.In einem ersten Aufschlag wurden mit Veröffentlicheung der großen Studie zur Plattformarbeit sämtliche Daten heierzu in einem offenen Format und zur Nachnutzung bereit gestellt.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/index.php?id=13024
Mit dem Musterdatenkatalog hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit open.NRW und GovData eien konsolidierte Liste von Datensätzen der stärksten Open-data-Kommunen geschaffen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/smart-country/projektnachrichten/musterdatenkatalog-welche-offenen-daten-stellen-kommunen-zur-verfuegung/
Auch das neu aufgesetzte Portal zu kommunalen SDGs hat selbst einen großen Bedarf an Open Data:
https://sdg-portal.de/
Es besteht Hoffnung, dass dieses Engagement auch als starkes Signal für Open Data allgemein wahrgenommen wird.
KOMMENDE VERANSTALTUNGEN
IFG-Days BW
Erstmals veranstaltet der Landesbeauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Mitglied des Arbeitskreises
Open Government Partnership Baden-Württemberg, am 6. u. 7. Juni
2019 die IFG-Days zum Thema Informationsfreiheit und mehr, mit
bekannten Akteuren aus BaWü und darüber hinaus. Mit dabei sind u.a.
Stefan Wehrmeyer, Stefan Kaufmann , Fabian Reidinger, Jan Lutz, Ivan
Acimivic, Sabine Grullini, Jens Jacobi und natürlich Stefan Brink.Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und FragDenStaat statt.
Neben vielen Fachvorträgen und Workshops wird Hans Jannö, Vorstand schwedische Handelskammer, das jahrhunderte alte Ö ffentlichkeitsprinzip Schwedens vorstellen und u.a. Stefan Brink und Stefan Wehrmeye geben sich einen "LIFG-Battle": Anfrage - Abwehr
Von 13:30 Uhr – 14:30 Uhr werde ich einen Vortrag mit Diskussion zum Thema
"Staatlichkeit in der digitalisierten Risikogesellschaft und die Bedeutung von Transparenz und Staatsmodernisierung"
https://media.frag-den-staat.de/files/media/main/ef/cc/efccd2c5-1587-4af0-b2c7-576e4d8cfba5/ifg-days-stuttgart.pdf
Ivan Acimovic wird auch unsere Vorlage zur Entwicklung eines Open-Government-Pakts vorstellen.
Bitte kommt zahlreich, Baden-Württemberg braucht nach dem Wegfall der Open!-Konferenz der MFG und des MWK wieder ein physische Austauschformat für die Open-Akteure des Landes.
Creative Bureaucracy Festival Academy von Politics for Tomorrow
auch dieses Jahr wieder am Start in Berlin
2019 widmet sich die CBFAcademy der Bearbeitung öffentlicher
FragestellungenDas Creative Bureaucracy Festival geht im Herbst 2019 in die zweite Runde: Vom 20. bis 22. September treffen sich nationale und internationale Innovationsagent:innen des öffentlichen Sektors zum Austausch in Berlin. Als Mitgründerin des Festivals kuratiert unsere Initiative Politics for Tomorrow auch dieses Jahr wieder eine Academy im Rahmen des Festivals.
Im letzten Jahr konnten eigene Arbeiten vorgestellt und Projekte auf einer „Landkarte der Innovationen“ verortet werden. In einer Poster-Ausstellung und einem Gallery Walk wurden die Projekte und ihre Besonderheiten von den Macher:innen präsentiert. In unseren Academy lernten wir spannende Methoden wie das legislative Theater oder das Zeichnen bürokratischer Prozesse kennen. In zwei großen Vernetzungs-Workshops erarbeiteten wir, wie wir uns national und international wirkungsvoller austauschen und voneinander lernen können.
Zur Dokumentation 2018...
Dieses Jahr laden wir Sie und Euch herzlich ein, uns vorab konkrete und politikfeld-übergreifende Fragestellungen zu übermitteln, die gemeinsam mit kompetenten Expert:innen auf dem Festival in Workshops bearbeitet werden sollten. Welche konkrete, politikfeld-übergreifende Fragestellung aus Ihrem oder Deinem beruflichen Kontext sollte in der Academy bearbeitet werden?
Bis zum 31.05.2019 besteht die Möglichkeit, in wenigen Minuten eigene Vorschläge einzureichen und kurz zu begründen, warum diese im Rahmen der Academy bearbeitet werden sollen.
https://www.politicsfortomorrow.eu/cbfa-vorschlag-2019.html
Unter der ersten Einreichungen vergeben wir 10 Tandem-Freikarten für das gesamte Creative Bureaucracy Festival.
In Ihrem und Eurem Umfeld gibt es Personen, die in Politik und Verwaltung arbeiten und sich über dieses professionelle Experimentierumfeld freuen würden? Gern kann diese Mail an Interessierte weitergeleitet und der Aufruf in den sozialen Medien geteilt werden.
Gemeinsam mit unseren CBF Academy Partnern sichten wir alle eingegangen Vorschläge, konzipieren darauf basierend einen Teil des Academy Programms und wählen geeignete Methoden, Moderator:innen und Referent:innen aus.
Noch vor dem Creative Bureaucracy Festival in Berlin haben wir zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kultur u. Kreativwirtschaft des Bundes (KKKW) und mit Unterstützung der Digitalakademie@bw in Heidelberg einen Workshop zu kreativen Bürokraten gemacht. Hier nochmal zum Bericht:
https://kreativ-bund.de/innovationundimpuls/jetzt-wird-es-amtlich
Insgesamt richtet sich derzeit die Kultur- u. Kreativwirtschaft verstärkt in ihrer gesellschaftlichen Wirksamkeit aus.
Das KKKW bringt hier Projekte zusammen:
https://kreativ-bund.de/fictionforum
RÜCKBLICK
Meilensteine Open Government
Hier eine kleine Chronik zu Open Gov (Schwerpunkt USA - GER). Ich finde einen Blick in die Geschichte immer mal wichtig, um aufzuzeigen, dass OpenGov nicht nur ein kleiner Spuk ist, sondern mittlerweile auch Geschichte hat. Und manchmal hilft Geschichte, ein Thema besser zu verstehen. Und ist auch eine Frage der Transparenz. Falls ihr noch einen wichtigen Meilenstein im Sinn habt, der darin fehlt oder etwas ihr präzisieren/korrigieren möchten: nur zu, gerne per Kommentar anfügen.https://docs.google.com/presentation/d/1drikI7i20je5o-UZK04sv1TFNnUpH7QDGrhCD6Ru4bc/edit?usp=sharing
WebDays und OGP
Eine Zusammenfassung zu den Webdays des BMJV in Mannheim, im Rahemn derer ich mit Jugendlichen einen 2-tägigen Workshop zu Open Government durchgeführt habe und eine Keynote zu der Bedeutung von Open Data für Europäische Kohäsion gehalten habe ist noch online:https://www.ijab.de/was-wir-tun/mobilitaet-jugendinformation/webdays/webdays/a/show/webdays-2018-jugend-gestaltet-den-digitalen-wandel/
Herausgekommen mit den Jugendlichen ist übrigens ein Positionspapier für einen Pakt zur offenen Bildung unter Einbeziehung des Systems der Schülervertretungen:
https://docs.google.com/document/d/1HPX4B_tRprb3pR7B1e64q6Kcstha6ZODtVYqbw8daNs/edit#heading=h.fw9zc6f05zhd
Zwei Artikel in Tagesspiegel Background zum NAP-Auftakt und eine
Artike von Dorothee Bär s.u.
https://background.tagesspiegel.de/
Zwischenbericht: 11 Meilensteine mit Verzögerung
Der aktuelle Aktionsplan der Bundesregierung läuft 2019 aus. Dem Zwischenbericht zufolge, den das Kabinett gestern beschlossen hat, sind 25 von 68 so genannten „Meilensteinen“ erreicht, weitere 31 befänden sich im Zeitplan. Bei 11 Meilensteinen gebe es Verzögerungen. „Kein Meilenstein ist derzeit in Gefahr, bis zum Ende der Laufzeit des Aktionsplans gänzlich nicht umgesetzt zu werden“, betont die Bundesregierung im Bericht.
Teil der Verpflichtungen ist auch, dass die Regierung in ihren Gesetzgebungsprozessen stärker auf Öffentlichkeit setzt: So sollen fortan Referentenentwürfe und die Stellungnahmen der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Verbände veröffentlicht werden. Auch dazu hat das Bundeskabinett gestern einen Beschluss gefasst. Nicht jedes Ministerium setzt diese Praxis schon ausreichend um.
Weitere Beschlüsse bei der gestrigen Kabinettssitzung in Potsdam: Die Bundesregierung tritt dem von Tim Berners-Lee initiierten Gesellschaftsvertrag „ContractfortheWeb“ bei (Background berichtete). Außerdem ist das neue Konzept für die IT-Steuerung des Bundes gebilligt worden, das Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mehr Verantwortung für die IT des Bundes gegenüber CIO und Innen-Staatssekretär Klaus Vitt gibt (Background berichtete).
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„In Schönheit zu sterben ist keine Option“
Heute beginnt in Ottawa der Open Government Partnership Summit. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär leitet die deutsche Delegation. In ihrem Gastbeitrag erklärt sie, warum sie von Vertretern autoritärer Regime Mitleid erntet und weshalb Europa die Instrumente der Digitalisierung endlich in die Hand nehmen muss.
Bundesregierung
mit eigenem Fortschritt bei Open Government zufrieden
Ein Zwischenbericht der Bundesregierung zu mehr Transparenz im Verwaltungshandeln zeigt: Man ist überwiegend im Zeitplan, doch 31 Meilensteine stehen noch aus.
„Die
Bundesregierung gibt sich selbst eine gute Note
für die Fortschritte im Bereich Open Government und
dem offenen Verwaltungshandeln. Deutschland hatte sich
2016 im Rahmen der „Open Government Partnership“
dem Ziel verpflichtet, die Arbeit der Regierung und der
Verwaltungen transparenter zu machen. Dazu gehört unter
anderem, dass Informationen öfter im Vorfeld
veröffentlicht werden und mehr Inhalte als „Open Data“
bereitgestellt werden.Ein Zwischenbericht der Bundesregierung zu mehr Transparenz im Verwaltungshandeln zeigt: Man ist überwiegend im Zeitplan, doch 31 Meilensteine stehen noch aus.
Zwischenbericht: 11 Meilensteine mit Verzögerung
Der aktuelle Aktionsplan der Bundesregierung läuft 2019 aus. Dem Zwischenbericht zufolge, den das Kabinett gestern beschlossen hat, sind 25 von 68 so genannten „Meilensteinen“ erreicht, weitere 31 befänden sich im Zeitplan. Bei 11 Meilensteinen gebe es Verzögerungen. „Kein Meilenstein ist derzeit in Gefahr, bis zum Ende der Laufzeit des Aktionsplans gänzlich nicht umgesetzt zu werden“, betont die Bundesregierung im Bericht.
Für
die teilweise unzureichenden Fortschritte macht
die Regierung unter anderem die Bundestagswahl, verzögerte
Regierungsbildung und Wechsel der Zuständigkeiten
innerhalb der Ressorts verantwortlich. Zuletzt hatte das Bundeskanzleramt
die Gesamtkoordinierung für die Open Government
Partnership vom Bundesinnenministerium (BMI) übernommen.
Einzelne Ministerien bleiben verantwortlich für ihre
Bereiche, beispielsweise das Bundesentwicklungsministerium
für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit
und das Bundesverkehrsministerium für Open Data im
Mobilitätssektor.
#ForTheWeb-Beitritt
und IT-Steuerung gebilligtTeil der Verpflichtungen ist auch, dass die Regierung in ihren Gesetzgebungsprozessen stärker auf Öffentlichkeit setzt: So sollen fortan Referentenentwürfe und die Stellungnahmen der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Verbände veröffentlicht werden. Auch dazu hat das Bundeskabinett gestern einen Beschluss gefasst. Nicht jedes Ministerium setzt diese Praxis schon ausreichend um.
Weitere Beschlüsse bei der gestrigen Kabinettssitzung in Potsdam: Die Bundesregierung tritt dem von Tim Berners-Lee initiierten Gesellschaftsvertrag „ContractfortheWeb“ bei (Background berichtete). Außerdem ist das neue Konzept für die IT-Steuerung des Bundes gebilligt worden, das Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mehr Verantwortung für die IT des Bundes gegenüber CIO und Innen-Staatssekretär Klaus Vitt gibt (Background berichtete).
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„In Schönheit zu sterben ist keine Option“
Heute beginnt in Ottawa der Open Government Partnership Summit. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär leitet die deutsche Delegation. In ihrem Gastbeitrag erklärt sie, warum sie von Vertretern autoritärer Regime Mitleid erntet und weshalb Europa die Instrumente der Digitalisierung endlich in die Hand nehmen muss.
Wir befinden uns mitten in der digitalen
Revolution und das Tempo der
Umwälzungen nimmt zu. Der technologische Fortschritt ist
so schnell, dass das Schritthalten des politischen
Gestaltungsanspruchs eine echte Herausforderung ist.
Gerade von Vertretern autoritärer Regime ernte ich Mitleid für die
Langsamkeitunseres politischen Systems, die uns – so
die Behauptung – vieler, wenn nicht aller, Chancen
beraube, international mitzuhalten.
In dieser Diskussion geht
es um zweierlei: Erstens um die wirtschaftliche
und technologische
Führung im digitalen Zeitalter. Zweitens um
die politische
Vormachtstellung unterschiedlicher
Systeme. Beides ist natürlich miteinander verknüpft: Mit
wirtschaftlicher Macht kommt auch politischer Einfluss.
Ein perfekt erdachtes politisches System, das sich nicht
im internationalen Gefüge bewehrt und behauptet, wird in Schönheit sterben.
Digitalisierung
per se ist weder gut noch schlecht
Europa hat hier einen
klaren Auftrag: Wir haben den Anspruch, das Wohl des Einzelnen in
den Mittelpunkt des politischen Handelns zu stellen, und
nicht das Wohl der Großkonzerne oder des Staates.
Dabei müssen wir die
Möglichkeiten der Digitalisierung für uns nutzen und uns
eines klar machen: Die Digitalisierung ist ein potentes Werkzeug –
sie ist per se weder gut noch schlecht. Es kommt darauf
an, zu welchen Zwecken die digitalen Mittel eingesetzt
werden. Wir müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung
dafür nutzen, um das Beste aus den demokratischen Rechtsstaaten zum
Vorschein zu bringen und um sie viel effizienter zu
machen, als sie es bislang sind. Genau das müssen wir im
Rahmen der Open
Government Partnership stärker adressieren:
E-Government:
So einfach wie das Bestellen einer Zahnbürste
Erstens: Wo kann uns die
Digitalisierung helfen, um das Vertrauen in einen
leistungsfähigen Staat zu erhöhen? Wir
leben in einer Zeit, in der einzelne Unternehmen ganz
digitale Imperien aufbauen und Standards für die digitale
Leistungsfähigkeit setzen. Zahlreiche Dienstleistungen und
Warenkäufe lassen sich mit einem Klick auf dem Smartphone
erledigen. Auch der Staat ist Dienstleister für die
Bürgerinnen und Bürger: Denken wir an die Beantragung von
staatlichen Leistungen wie Kinder- und Elterngeld,
an Gewerbeanmeldungen oder an das Ummelden des Wohnorts.
All diese Dinge müssen ebenso kinderleicht sein, wie das Bestellen einer
Zahnbürste online.
Hier schlummern erhebliche
Effizienzen und ein großer Mehrwert für die Bürger und die
Unternehmen, die nicht mehr auf den langen Fluren der
Amtsstuben auf Termine warten müssen. Wir brauchen einen Single Digital Gateway,
ein einheitlicher Zugangspunkt für Verwaltungsleistungen,
der den Zugang zu allen staatlichen Leistungen ermöglicht.
Wir brauchen komplett digitalisierte, medienbruchfreie
Antragsverfahren. Daran arbeiten wir in Deutschland
unter Hochdruck. Studien zeigen, dass die eine
funktionierende digitale Verwaltung das Ansehen des Staats
in den Augen der Bürger um den Faktor zehn erhöht. Das
müssen wir uns zunutze machen.
Digitale
Technologien dürfen nicht unsere Werte unterwandern
Zweitens: Wir müssen dafür
sorgen, dass digitale Technologien nicht unsere Werte
unterwandern, sondern sie stärken. Nehmen wir das
Beispiel der Künstliche Intelligenz (KI): Wir dürfen nicht
die Kontrolle
über Entscheidungen verlieren, die
unsere Bürgerinnen und Bürger betreffen. Der Schutz von
Minderheiten, die Gleichberechtigung der Geschlechter, das
Eintreten für sozial Schwächere, die Gleichwertigkeit der
Lebensverhältnisse in Stadt und Land: Solche Maxime müssen
in die DNA
der Künstlichen Intelligenz, die bei uns zum Einsatz
kommt. „KI made in Europe“ muss für genau das stehen.
Aus diesem Grunde hat
Deutschland auch eine Datenethikkommission ins
Leben gerufen, die sich mit den ethischen Spielräumen und
Grenzen digitaler Datenverwertung befasst. Digitalisierung
bedeutet nicht den Ausverkauf unserer Werte zugunsten
des technisch möglichen. Im Gegenteil: Die Technik muss
dafür eingesetzt werden, die europäischen Werte im
digitalen Zeitalter weiter zu stärken.
Potenziale
von Open Data stärker nutzen
Drittens: Wir müssen die Potenziale von Open Data noch
stärker nutzen. Der Rohstoff der Digitalisierung sind
Daten. Im globalen Wettbewerb sollten wir es unseren
Unternehmen noch viel einfacher machen, auf Basis der
Daten, die der Staat ohnehin gesammelt hat,
Geschäftsmodelle und Anwendungen zugunsten der Bürger zu
entwickeln. Nehmen wir das Beispiel der staatlich erhobenen
Wetterdaten, die öffentlich zur Verfügung gestellt
wurden und nun vorausschauend für Streu- und Räumdienste
sowie für Unwetterfrühwarnsysteme genutzt werden.
Bei Daten von Bürgerinnen
und Bürgern gilt natürlich als allererstes das Prinzip der
Datensouveränität eines jeden
einzelnen. Oftmals reicht es aber vollkommen aus, wenn
Daten komplett anonymisiert verwendet werden können.
Denken wir an die Potenziale der medizinischen Diagnostik
mithilfe von KI, wenn Millionen von radiologischen
Aufnahmen zur Mustererkennung von Krankheiten verwendet
werden könnten. Der Nutzen für die Gesundheitsversorgung
des einzelnen wäre bahnbrechend.
Wir dürfen uns auch die Deutungshoheit über
unsere Politik nicht von großen Konzernen und deren
Blasenbildung aus den Händen nehmen lassen. Ein wichtiger
Schritt dahin ist, dass der Gesetzgebungsprozess
transparenter gestaltet wird – es ist wichtig, dass etwa
Gesetzesentwürfe und die Stellungnahmen von Verbänden der
Öffentlichkeit zugänglich sind. Wir müssen so das Vertrauen in den
demokratischen Willensbildungsprozess stärken.
Wir müssen fake news und Verschwörungstheorien den Wind
aus den Segeln nehmen, wo wir nur können.
Langsamkeit
setzt Rechtsstaaten unter Druck
Diese Beispiele zeigen:
Die Digitalisierung ist es nicht, die unsere
demokratischen Rechtsstaaten im internationalen Wettbewerb
unter Druck setzt, sondern es ist unsere Langsamkeit,
die Instrumente der Digitalisierung in die Hand zu nehmen.
Europa war immer schon Avantgarde:
Nirgendwo in der Welt gibt es ein politisch so
progressives Projekt für die Zusammenarbeit zwischen
Staaten und das Zusammenleben ihrer Bürgerinnen und
Bürger. Europa muss auch im digitalen Zeitalter Vorreiter
sein: Nicht nur wirtschaftlich und technologisch,
sondern auch bei den Interessen und dem Schutz der einzelnen
Bürgerinnen und Bürger. Dafür brauchen wir neue
Allianzen in der Welt, denn auch im digitalen Zeitalter
gilt mehr denn je: Size matters.
Europa muss hier Vorbild
sein und zusammenführen: Der EU ist nur der Anfang. Die
Instrumente für „Digitalisierung made in Europe“ sind
längst da – nehmen wir sie gemeinsam in die Hand! Dies
muss eine top Priorität der Europäischen Kommission und
des Europäischen Parlaments in der neuen Legislaturperiode
sein. In Schönheit zu sterben ist keine Option.
Heute beginnt
in Ottawa der Open
Government Partnership (OGP) Summit (bis
Freitag). Die OGP bringt Regierungen und
Zivilgesellschaft zusammen, sie dient nach einem
ganzheitlichen Ansatz der Förderung eines offenen
Regierungs- und Verwaltungshandelns zur Stärkung der
Demokratie. Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) leitet
die deutsche OGP-Delegation. Die englische Version ihres
Textes „A Digital Backbone for a Citizens‘ Europe“ ist
in der Publikation zum OGP-Gipfel „Do We Trust
Democracy? A Future Agenda for Europe“ erschienen.
Samstag, 6. April 2019
06.04.2019
[ogpbw] Online-Konsultation zum 2. Nationalen Aktionsplan im Rahmen der Open Government Partnership (OGP) gestartet
Mit freundlichen Grüßen
Jörn von Lucke
___________________________________________
Zeppelin Universität
zwischen
Wirtschaft Kultur Politik
Prof. Dr. Jörn von Lucke
Professor und Direktor
Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik
The Open Government Institute (TOGI)
Am Seemooser Horn 20
D-88045 Friedrichshafen | Bodensee
DEUTSCHLAND
Tel +49 7541 6009-1471
Fax +49 7541 6009-1499
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[ogpbw] Online-Konsultation zum 2. Nationalen Aktionsplan im Rahmen der Open Government Partnership (OGP) gestartet
Liebe Mitstreiter in in der OGP-BW, das Bundeskanzleramt hat für einen Monat eine Online-Konsultation zur inhaltlichen Gestaltung des 2. Nationalen Aktionsplans im Rahmen der Open Government Partnership (OGP) gestartet: https://ogpde.yrpri.org/ Sie alle sind mit Blick auf Ihre Fachkenntnis herzlich dazu eingeladen, sich in den kommenden vier Wochen einzubringen. Für Ihre Unterstützung bin ich Ihnen sehr dankbar. Online-Konsultation zum 2. Nationalen Aktionsplan im Rahmen der Open Government Partnership (OGP) gestartet Bundeskanzleramt (26.03.2019). Welche Maßnahmen, die dem Leitbild von "Open Government" (offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln) entsprechen, könnten in welchen der verschiedensten Politikfelder wie zu Verbesserungen beitragen? Ab 26. März ist es einen Monat lang möglich, hierzu online Ideen einzureichen, sie zu diskutieren, zu bewerten und zu verbessern. Die Ergebnisse der Konsultation dienen der Bundesregierung anschließend zur internen Beratung bei der Erstellung eines bis Sommer zu verabschiedenden Aktionsplans im Rahmen der Teilnahme Deutschlands an der OGP. Nähere Informationen finden Sie auf www.open-government-deutschland.de<http://www.open-government-deutschland.de> unter "Mitmachen". Weiterführende Informationen des Netzwerks Open Government (27.03.2019). Es gibt eine Online Plattform Your Priorities mit einem Raum für OGPDE: https://ogpde.yrpri.org/ Sehen können diese Seite alle. Zur Beteiligung ist eine einmalige Anmeldung vonnöten. Auf der Webseite sind bereits Diskussionsräume vorgegeben. Diese decken sich mit den im Impulspapier (https://opengovpartnership.de/jetzt-durchstarten-impulse-zum-zweiten-nationaler-aktionsplan/) angestrebten Fokusthemen. Der Prozess läuft bis zum 26. April 2019. Wichtig ist es, dass Sie diese Beteiligungsmöglichkeit auch über Ihre Netzwerke teilen und Sie sich engagieren. Hier können Sie Ihre Ideen und Verpflichtungsvorschläge für Open Government einbringen. Je konkreter, je mehr Beispiele und je mehr Argumente mitgeliefert werden, desto höher stehen die Chancen, dass eine Idee zu einer Verpflichtung im 2. Aktionsplan wird. Das Bundesknazleramt benötigt dazu nicht nur Vorschläge für Verpflichtungen, sondern Antworten auf die folgende Fragen: Welche gesellschaftliche, wirtschaftliche oder (Umwelt-) politische Herausforderung adressiert die Verpflichtung? Warum ist das wichtig? Wo passiert ähnliches bereits? Was hat es mit Open Government zu tun? * Transparenz: Offenlegung zusätzlicher Informationen, oder die Verbesserung der Qualität offengelegter Informationen, des öffentlichen Zugangs zu Informationen oder des Rechts auf Information? * Partizipation: Die Möglichkeit oder die Verbesserung der Möglichkeiten oder Kapazitäten der Öffentlichkeit sich zu informieren oder an der Willens- oder Entscheidungsfindung mitzuwirken? Schafft oder verbessert sich durch die Verpflichtung ein förderliches Umfeld für Zivilgesellschaft im Land? * Rechenschaftslegung: Schafft oder Verbessert die Verpflichtung Regeln, Regulierung und Mechanismen die Amtsträger (oder öffentliche Stellen) für ihr Handeln verantwortbar macht?
Mit freundlichen Grüßen
Jörn von Lucke
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Zeppelin Universität
zwischen
Wirtschaft Kultur Politik
Prof. Dr. Jörn von Lucke
Professor und Direktor
Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik
The Open Government Institute (TOGI)
Am Seemooser Horn 20
D-88045 Friedrichshafen | Bodensee
DEUTSCHLAND
Tel +49 7541 6009-1471
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